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Bisher der letzte Sieger in Mexiko-Stadt: Sebastien Bourdais
Bisher der letzte Sieger in Mexiko-Stadt: Sebastien Bourdais © LAT

IndyCar hat es eilig mit der Rückkehr nach Mexiko: Durch Esteban Gutierrez' Engagement in der Meisterschaft entwickeln sich einige interessante Möglichkeiten

Mark Miles drückt aufs Gaspedal: Die IndyCar-Serie soll möglichst schon 2018 in Mexiko-Stadt antreten. Weil Esteban Gutierez unverhofft mitten in der Saison für den verunfallten Sebastien Bourdais nachgerückt ist, ist das mittelamerikanische Land in den Fokus von Hulman und Co. gerückt. Noch im August möchte Miles bekanntgeben, ob es schon 2018 ein Rennen im Autodromo Hermanos Rodrigues geben soll. Die Champ-Car-Serie war in den letzten Jahren ihrer Existenz Stammgast in Mexiko.

"Wir führen einen ernsthaften Dialog und erzielen gute Fortschritte", sagt Miles im Gespräch mit dem US-amerikanischen Motorsportmagazin 'Racer'. "Ich denke, wir wissen Ende August Bescheid. Danach werden wir den Kalender für 2018 vorstellen." IndyCar strebt eine vorsichtige internationale Expansion an. Mexiko fällt allerdings für Miles nicht unter diese Kategorie: "Für mich ist das ein einheimisches Rennen, wie es auch bei Montreal der Fall wäre. In Sachen Entfernung und Zeitzone ist es einfach ein weiteres nordamerikanisches Rennen." Als Termin ist Oktober angedacht, also das Saisonende.

Vieles wird für IndyCar davon abhängen, ob Esteban Gutierrez einen festen Vertrag für 2018 kriegt. Der ehemalige Formel-1-Pilot ist 2017 Ersatzfahrer bei Dale Coyne für Sebastien Bourdais. Gutierrez bringt reichlich Sponsoren mit, hat aber sportlich bislang noch keine Akzente setzen können. Miles hängt einiges daran, Gutierrez zu halten: "Wenn wir ihn in der Meisterschaft halten können und ein mexikanisches Rennen haben, können wir unseren Fernsehvertrag neu verhandeln und etwas Spezielles für das spanischsprachige Publikum bringen."

Denkbar wäre auch, bei einem möglichen Mexiko-Rennen ein paar Wild-Card-Einsätze für die zahlreichen spanischsprachigen Piloten wie Gabby Chaves, Sebastian Saavedra Juan Pablo Montoya und Oriol Servia zu ermöglichen.

© Motorsport-Total.com

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