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Das neue Aerokit bestand seine Feuertaufe auf dem Kurzoval
Das neue Aerokit bestand seine Feuertaufe auf dem Kurzoval © IndyCar

Nach Superspeedway und Straßenkurs wurde das neue IndyCar-Aerokit nun erstmals auf dem kurzen Oval von Iowa einem Praxistest unterzogen.

Das Testprogramm mit dem neuen Aerokit für die IndyCar-Autos der Saison 2018 wurde in der vergangenen Woche auf dem Kurzoval des Iowa Speedway fortgesetzt. Die beiden Testfahrer Juan Pablo Montoya (Chevrolet) und Oriol Servia (Honda) verwendeten dabei die Hochantriebs-Variante, die sie Anfang August bei dem Test auf dem Straßenkurs von Mid-Ohio getestet hatten und die bei allen Streckenvarianten außer den Superspeedways zum Einsatz kommen soll.

Neben der grundsätzlichen Überprüfung der Aerodynamik auf dem 0,894 Meilen kurzen Oval in Newton probierten Montoya und Seriva auch verschiedene Abtriebniveaus aus, um ein Basis-Set-up für das Rennen im Jahr 2018 zu ermitteln.

"Es ist interessant, dass man die gleiche Rundenzeit fahren kann, obwohl man mit der einen Einstellung Vollgas fahren kann und mit der anderen lupfen muss", sagt Montoya. "Wir versuchen herauszufinden, welcher Weg für ein möglichst gutes Rennen sorgt." Diesen Eindruck bestätigte auch Servia, der das Fahren mit weniger Abtrieb aber als anspruchsvoller und interessanter beschrieb.

Die beiden Testpiloten erprobten auch das Fahren im Windschatten. Dabei sei das neuen Aerokit, welches weniger Luftverwirbelungen erzeugt als die aktuell verwendete Variante des Dallara DW12, laut Servia ein deutlicher Fortschritt. "Ich konnte hinter Juan Pablo fahren, wobei das Auto nur wenig Grip verloren hat. Es rutschte dann über alle vier Räder und verliert nicht nur am Heck den Grip, was beim aktuellen Auto das Problem ist."

© Motorsport-Total.com

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