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Steht zum 50. Mal auf der Pole-Position: Penske-Chevrolet-Pilot Will Power
Steht zum 50. Mal auf der Pole-Position: Penske-Chevrolet-Pilot Will Power © IndyCar

Will Power steigt in einen erlauchten Kreis auf: 50. Pole-Position in der IndyCar-Serie - Penske im Qualifying im Gateway Motorsports Park nicht zu packen

Will Power startet zum 50. Mal in seiner IndyCar-Karriere von der Pole-Position in ein Rennen. Der Penske-Pilot holte sich am Abend die Bestzeit im Qualifying zum drittletzten Lauf der Saison 2017 im Gateway Motorsports Park. Mit seinem Durchschnitt von 189,642 Meilen pro Stunde in zwei Umläufen (entspricht 23,7206 Sekunden) unterbot Power zudem den 20 Jahre alten Streckenrekord von Raul Boesel. Das enorme Tempo hatte sich bereits im Freien Training angedeutet.

"Fantastisch, 50 Pole-Positions", jubelt der Penske-Chevy-Pilot nach seinem Husarenritt. "Davon hätte ich zu Beginn meiner Karriere nie zu träumen gewagt. Ich fühle mich sehr geehrt, jetzt in einem Atemzug mit Größen wie A.J. Foyt und Helio Castroneves genannt zu werden." Power und Castroneves belegen in der ewigen Statistik der Pole-Positions gemeinsam mit jeweils 50 Poles den dritten Platz hinter Foyt (53) und Legende Mario Andretti (67).

Penske das dominierende Team

Das Qualifying in Madison war eine klare Angelegenheit für das Team Penske. Hinter Polemann Power konnte sich IndyCar-Gesamtleader Josef Newgarden positionieren. "Es war klar, dass ich es schwer haben würde, Will die erste Position streitig zu machen", sagt Newgarden. "Ich hätte gern die Pole gehabt, bin aber dicht dran. Ich bin keineswegs enttäuscht. Wir werden sehen, was im Rennen passieren wird", so die Ansage des aktuellen Titelfavoriten.

Die Penske-Festspiele komplettierten Helio Castroneves und Simon Pagenaud auf den Plätzen drei und vier. Auf dem fünften Rang konnte sich Ed Carpenter mit seinem Chevy knapp gegen Indy-500-Sieger Takuma Sato (Andretti-Honda) durchsetzen. Für Rückkehrer Sebastien Bourdais verlief das erste Qualifying nach der Genesung nicht allzu gut. Der Franzose aus dem Lager des Dale-Coyne-Teams schaffte es in der Zeitenjagd nur auf den 19. Rang.

"Es ist ein bisschen schade", so Bourdais. "Mein Versuch im Qualifying war enttäuschend. Ich wusste, dass meine Rückkehr nicht ganz einfach wird. Mir fehlt noch das Selbstvertrauen, außerdem habe ich im Training keine gute Abstimmung für die Zeitenjagd gefunden. Ich habe es vorsichtig angehen lassen und war wohl nicht aggressiv genug. Im Renntrimm sollte das Auto aber gut sein. Mal schauen, was im Rennen so geht."

© Motorsport-Total.com

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