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Juan Pablo Montoya will es beim Indianapolis 500 nochmal wissen
Juan Pablo Montoya will es beim Indianapolis 500 nochmal wissen © LAT

Juan Pablo Montoya will beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis 2018 starten - Penske-Engagement in der IMSA könnte im Weg stehen

Juan Pablo Montoya sucht eine Möglichkeit, im Jahr 2018 am Indy 500 teilnehmen zu können. Der Kolumbianer hofft, dass sein Engagement bei Penske in der IMSA SportsCar Championship dem Vorhaben nicht im Weg steht. Deshalb hat der ehemalige IndyCar-Pilot den Kontakt mit Teamchef Roger Penske gesucht.

"Wir haben noch nicht über einen Start beim Indy 500 gesprochen", erklärt Monotya. "Ich habe Roger aber gesagt, dass ich unbedingt daran teilnehmen möchte. Ich wäre froh, wenn das Team mich dabei haben will." Penske will jedoch erst einmal abwarten und schauen, wie sich die Dinge rund um das nächstjährige Indianapolis 500 entwickeln. Sollte Montoya ein Angebot erhalten, wird er nicht lange drüber nachdenken: "Wenn sie mir ein Cockpit anbieten, werde ich es liebend gerne annehmen."

Sein Einsatz in der IMSA-Serie könnte einen Start beim Indy 500 jedoch erschweren, da Penkse in der Sportwagenserie einen Deal mit Honda hat und in der IndyCar-Serie mit Chevrolet-Antrieben startet.

"Ich möchte darüber nicht diskutieren", stellt Montoya klar. "Penkse hat bereits bewiesen, dass sie in der Lage sind, fünf Fahrzeuge beim Indy 500 einsetzen zu können. Es geht nur darum, die IMSA-Mannschaft zu überzeugen. Es ist eine große Umstellung, das verstehe ich. Immerhin findet in dieser Zeit kein IMSA-Rennen statt, weshalb es theoretisch möglich wäre."

Montoya, der im Jahr 2017 sein IndyCar-Cockpit an Champion Josef Newgarden verloren hatte, stand in der abgelaufenen Saison am Start beider IndyCar-Rennen in Indianapolis. Beim Indy 500 landete er letztendlich auf Platz sechs. Der Kolumbianer nahm bereits fünfmal am Motorsport-Klassiker in Indianapolis teil und hat ihn zweimal gewonnen: 2000 mit Ganassi und 2015 mit Penske.

© Motorsport-Total.com

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