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Beim Brünn-Test fuhr Marc Marquez mit der 2015er-Honda die Bestzeit
Beim Brünn-Test fuhr Marc Marquez mit der 2015er-Honda die Bestzeit © Repsol

Es wird immer unwahrscheinlicher, dass die WM bis zum Saisonfinale offen bleibt: Setzt Marc Marquez auf Risiko und startet mit einem anderen Motorrad?

Weltmeister Marc Marquez bewegt sich mit großen Schritten in Richtung Titelverteidigung. Auch wenn der Spanier mittlerweile mehr Mühe hat, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, stehen die Chancen schlecht, dass die Meisterschaft noch einmal spannend wird. Bei sechs noch zu fahrenden Grand Prix sind 89 Punkte Vorsprung ein sehr beruhigendes Polster.

Durch Marquez' Siegesserie keimte vor der Sommerpause das Gerücht auf, der 21-Jährige würde beim Saisonfinale in zwei Klassen starten, um eine größere Herausforderung zu haben. Doch später stellte Marquez klar, dass dieses Szenario undenkbar sei. Offen ließ er hingegen, beim Saisonfinale in Valencia ein anderes Motorrad zu verwenden.

Scott Redding erzielte mit der Open-Honda in Silverstone gute Ergebnisse. Ist ein Start mit der RCV1000R für Marquez denkbar? "Nein, das kommt nicht in Frage. Aber es wäre eine Möglichkeit, um den extraweichen Hinterreifen zu probieren (lacht; Anm. d. Red.)", scherzt der Honda-Werkspilot, der sich nicht vorstellen kann, mit dem Production-Racer an den Start zu gehen, um dessen Potenzial zu zeigen.

"Nein, ich werde mit meinem Motorrad fahren", bemerkt Marquez, der sich aber vorstellen kann, die 2015er-Maschine einzusetzen. Beim Test in Brünn war er mit der Neuentwicklung aus Japan sehr zufrieden: "Doch wenn ich genug Vorsprung in der Meisterschaft habe, könnte ich in Valencia mit einem anderen Motorrad fahren. Vielleicht werde ich bereits die 2015er-Maschine fahren, um damit Erfahrungen und Kilometer zu sammeln. Warum nicht?"

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