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Yonny Hernandez sicherte sich im ersten Training überraschend die Bestzeit
Yonny Hernandez sicherte sich im ersten Training überraschend die Bestzeit © Pramac-Ducati

Heftiger Regen hat das erste Freie Training der MotoGP in Misano bestimmt. In der ersten Viertelstunde landeten gleich acht Piloten im Kiesbett, anschließend herrschte auf der Strecke kaum noch Fahrbetrieb. So konnte sich Yonny Hernandez auf seiner Pramac-Ducati überraschend die Bestzeit sichern. Er umrundete den Kurs in 1:50.310 Minuten.

Den ersten Abflug lieferte Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) bereits in seiner ersten Runde. Der Brite setzte anschließend keine Zeit mehr. Danach erwischte es nacheinander Karel Abraham (Cardion-Honda), Hiroshi Aoyama (Aspar-Honda) und Aleix Espargaro (Forward-Yamaha). Den kuriosesten Sturz lieferten Andrea Iannone (Pramac-Ducati) und Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) ab. Die beiden rutschten direkt nacheinander in der ersten Kurve im Synchronflug von der Strecke.

Iannone verletzte sich dabei am rechten Fuß. Der Italiener konnte den Unfallort nur humpelnd und mit fremder Hilfe verlassen, anschließend wurde sein Fuß in der Box gekühlt. Um eine schlimmere Verletzung scheint es sich allerdings nicht zu handeln. Die beiden letzten prominenten Unfallopfer in den ersten 15 Minuten waren die Werkspiloten Valentino Rossi (Yamaha) und Cal Crutchlow (Ducati).

Anschließend gingen nur noch wenige Piloten das Risiko ein, weitere Runden zu drehen. Einer von ihnen war Danilo Petrucci (Ioda-ART), der mit zwölf Runden die meisten Umläufe aller Piloten absolvierte, mit einem heftigen Highsider in der Schlussphase jedoch den Preis dafür zahlte. Ein kleines Trostpflaster: Er landete am Ende auf Platz fünf. Die Ränge zwei bis vier gingen an Marc Marquez (Honda), Andrea Dovizioso (Ducati) und Stefan Bradl (LCR-Honda).

Die Top 10 komplettierten Aleix Espargaro, Iannone, Pol Espargaro, Rossi und Dani Pedrosa (Honda). Jorge Lorenzo ging im Nassen wieder einmal kein Risiko ein und wurde Zwölfter, blieb dafür aber immerhin auf seiner Yamaha sitzen. Scott Redding (Gresini-Honda) war der einzige Pilot neben Petrucci, der es auf zehn Runden brachte, landete aber trotzdem nur auf Rang 16, damit allerdings erneut einen Platz vor seinem Teamkollegen Alvaro Bautista.

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