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Andrea Dovizioso ist im zweiten Freien Training der schnellste Mann
Andrea Dovizioso ist im zweiten Freien Training der schnellste Mann © Getty Images

Andrea Dovizioso sichert sich die Bestzeit in einem Training, das erneut vom Regen und vielen Stürzen geprägt wird - Marc Marquez Dritter, Stefan Bradl auf Rang sieben

Andrea Dovizioso hat sich auf seiner Ducati im zweiten Freien Training in Misano die Bestzeit gesichert. Der Italiener umrundete die nasse Strecke in 1:49.195 Minuten und war damit gut eine Sekunde schneller als Yonny Hernandez am Vormittag.

Obwohl es weniger regnete, waren erneut viele Piloten im Kiesbett zu finden. So ganz zu Beginn der Sitzung auch Dovizioso selbst.

Rang zwei ging mit 1,161 Sekunden Rückstand an Dani Pedrosa. Honda-Teamkollege Marc Marquez wurde Dritter, verzichtete allerdings darauf, am Ende des Training noch einmal eine Zeitenjagd zu starten und blieb in der Box.

Danilo Petrucci (Ioda-ART), der am Vormittag Fünfter geworden war, überraschte erneut mit einem starken vierten Platz, Hernandez (Pramac-Ducati) wurde Fünfter.

Stefan Bradl (LCR-Honda) wurde hinter Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) Siebter. Jorge Lorenzo landete auf Rang acht und hatte satte 2,349 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit.

Andrea Iannone (Pramac-Ducati) war bereits am Vormittag gestürzt und landete auch im zweiten Freien Training wieder im Kiesbett. Am Ende belegte er Rang neun, Valentino Rossi (Yamaha) komplettierte die Top 10 vor Cal Crutchlow (Ducati).

Dahinter sortierten sich nacheinander die Unfallopfer Aleix Espargaro (Forward-Yamaha), Scott Redding und Alvaro Bautista (beide Gresini-Honda) ein. Außerdem stürzten Bradley Smith (Tech-3-Yamaha), Karel Abraham (Cardion-Honda) und Alex de Angelis (Forward-Yamaha). Espargaro, Smith und Abraham waren auch am Vormittag schon gestürzt.

Für Samstag und Sonntag ist in Misano kein Regen vorhergesagt, weshalb sich die Reihenfolge wohl noch einmal gehörig verschieben wird. Denn nicht nur Marquez fuhr lediglich sieben Runden, auch Bradl brachte es lediglich auf sieben Umlaufe.

Der Deutsche setzte allerdings auf eine konträre Taktik: Während Marquez all seine Runden zu Beginn der Sitzung absolvierte, war Bradl lediglich in den Schlussminuten unterwegs.

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