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Pol Espargaro war am Freitag schneller als seine Markenkollegen aus dem Werksteam
Pol Espargaro war am Freitag schneller als seine Markenkollegen aus dem Werksteam © Tech 3

Der MotoGP-Rookie macht Bridgestone und den Asphalt in Misano für die vielen Stürze verantwortlich und beendet den ersten Trainingstag als bester Yamaha-Pilot

Beim verregneten Trainingsauftakt in Misano konnten die Fans einige Stürze beobachten. Bridgestones Reifenwahl war am Vormittag nicht perfekt. Zudem erschwerte der in die Jahre gekommene Asphalt die Situation. MotoGP-Rookie Pol Espargaro fuhr am Nachmittag die sechstschnellste Zeit des Tages und war damit bester Yamaha-Pilot. Am Vormittag stürzte der Tech-3-Pilot, blieb aber unverletzt.

"Es war ein schwieriger Tag", fasst der Spanier zusammen. "Am Morgen konnten wir nur mit der harten Reifenmischung fahren, weil wir von der weichen Mischung nicht genug Reifen haben. Das war ein Desaster, weil der Kurs sehr rutschig ist, wenn es nass ist. Mit dem harten Reifen war es ziemlich gefährlich. Ich und viele andere Fahrer sind gestürzt."

"Am Nachmittag war es besser. Bridgestone sah ein, dass die Reifenwahl nicht perfekt war. Wir wechselten zum weichen Regenreifen, der besser war. Ich stürzte nicht noch einmal, obwohl es trotzdem ziemlich gefährlich war", berichtet Espargaro, der im zweiten Freien Training 1,566 Sekunden auf Andrea Doviziosos Bestzeit verlor.

"Normalerweise erhalten wir sechs weiche und zwei harte Regenreifen. Hier war es genau umgedreht. Warum das so war, weiß ich nicht", grübelt Espargaro. "Am Morgen mussten wir den harten Reifen verwenden, weil wir nicht genug weiche hatten, sollte es weiterhin regnen. Bridgestone sah, wie viele Fahrer stürzten und änderte die Anzahl der Reifen für den Nachmittag."

"Ich weiß nicht woran es liegt, aber hier ist es sehr rutschig. Darüber müssen wir uns Gedanken machen. Es könnte durch die Stürze ein gefährliches Wochenende werden. Wir müssen die Gründe finden", fordert der Moto2-Weltmeister. "Ein neuer Asphalt wäre eine gute Sache, vor allem wenn es regnet. Im Trockenen ist es hier auch recht rutschig, aber nicht so gefährlich wie bei Regen. Wenn es nass ist, wird der Asphalt sehr rutschig. Man konnte in der MotoGP sehr viele Stürze beobachten. Auch in der Moto2 und Moto3 gab es viele Stürze. Das zeigt, dass der Kurs im Nassen nicht gerade ideal ist."

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