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Die blaue Lederkombo könnte Eugene Laverty bald einmotten
Die blaue Lederkombo könnte Eugene Laverty bald einmotten © www.suzuki-racing.com

Der Nordire soll 2015 eine Kunden-Honda steuern und macht keinen Hehl daraus, dass der Wechsel in die MotoGP gut in seine Karriereplanung passt.

Die MotoGP könnte in der kommenden Saison um eine Attraktion reicher sein: Die Rede ist von Eugene Laverty, amtierender Superbike-Vizeweltmeister und derzeit Suzuki-Pilot. Wie das britische Fachmagazin 'Motor Cycle News' am Montag berichtet, soll sich der Nordire mit Aspar-Honda handelseinig sein und 2015 den Production-Racer RCV1000R im Grand-Prix-Zirkus pilotieren. Möglich wird der Deal, weil es seinen Landsmann Scott Redding zu seinem Ex-Arbeitgeber Marc VDS zieht.

Laverty hält sich im Gespräch mit dem Blatt bedeckt, räumt aber den Kontakt zur Mannschaft und seine Wechselabsichten ein: "Ich hatte wirklich gute Gespräche mit Aspar und das ist meine bevorzugte Option. Bis Brünn im vergangenen Jahr kannte ich das Team gar nicht. Damals war es noch der Plan, mich ihnen mit Aprilia anzuschließen." Dass sich die Zusammenarbeit mit den Italienern zerschlug und Honda einsprang, habe nichts geändert: "Sie sind noch immer interessiert."

Laverty wird auch mit den MotoGP-Teams Pramac-Ducati und Forward-Yamaha in Verbindung gebracht. Der 28-Jährige ist den Fans aus seiner Zeit in der damaligen 125ccm- und 250ccm-Klasse bekannt, sorgte zwischen 2004 und 2008 jedoch nicht für sportliche Glanzlichter. Erst mit dem Wechsel in Supersport-WM und zwei Vizemeisterschaften stieg sein Stern auf. Seit 2011 ist er in der Beletage der Superbikes aktiv und holte 13 Siege bei 82 Einsätzen. 2013 wurde Laverty Vizeweltmeister.

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