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Der alte Asphalt brachte in Misano im Training auch Valentino Rossi zu Fall

Während Valentino Rossi in Misano für positive Schlagzeilen sorgte, sorgte der Asphalt für die negativen Höhepunkte des Wochenendes - Fahrer fordern Besserung

Vor allem der Freitag in Misano dürfte vielen MotoGP-, Moto2,- und Moto3-Piloten noch lange in Erinnerung bleiben: Mehr als 60 Stürzen verzeichnete die Motorrad-Weltmeisterschaft in allen drei Klassen an nur einem einzigen Tag. Trotz des Regens war ein anderer Schuldiger schnell ausgemacht: Der alte Asphalt in Misano. Nun hoffen die Piloten darauf, dass die FIM endlich reagiert.

"Der Belag ist uralt und auch sehr wellig", erklärt Stefan Bradl bei 'ServusTV' und berichtet: "Wir haben das in der Safety Commission schon besprochen und haben gesagt, dass da etwas passieren muss. Im Regen ist das Limit anders und es stürzen mehrere - aber mehr als 60 Stürze in drei Klassen dürfen an einem Tag nicht passieren."

"Der Belag wurde seit sieben Jahren nicht erneuert", beschwert sich auch Bradley Smith und ergänzt: "Ich glaube, dass die Oberfläche laut den Regeln alle acht bis zehn Jahre erneuert werden muss. Aber das ist eine alte Regel. Wir haben bei anderen Strecken gesehen, dass der Belag dort bereits nach drei oder vier Jahren erneuert wurde."

"Meiner Meinung nach sollte Misano das alle drei bis fünf Jahre machen - mindestens. Wir werden darum bitten und müssen dann abwarten. Wir haben es jetzt in die Hände der Safety Commission und der FIM gelegt. Jetzt liegt es an ihnen", so der Tech-3-Pilot. Auch im Trockenen kam es zu mehreren Stürzen, im Rennen der MotoGP flogen unter anderem Bradl, Aleix Espargaro und auch Weltmeister Marc Marquez ab.

Ducati-Pilot Andrea Dovizioso nimmt währenddessen die Bauarbeiter in die Pflicht. "Die Bumps gibt es schon seit dem ersten Jahr. Ich glaube, sie müssen unter dem Asphalt einen besseren Job machen", fordert der Italiener. Die Piloten hoffen nun, dass sich Bedingungen bis zum kommenden Rennen 2015 verbessern werden.

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