vergrößernverkleinern
Das Fahrverhalten der Yamaha ist in Aragon alles andere als optimal

Valentino Rossi ist mit seinem Trainingsauftakt in Aragon nicht zufrieden: Die Yamaha rutscht am Kurveneingang, der Hinterreifen dreht durch

Noch vor zwei Wochen war Valentino Rossi in Misano der gefeierte Held, doch das Wochenende im MotorLand Aragon begann für Yamaha erwartet schwierig. Die fünf Kilometer lange Rennstrecke passt besser zur Charakteristik von Konkurrent Honda. Jorge Lorenzo beendete das zweite Freie Training auf Platz sieben, Valentino Rossi wurde Zehnter. Dem Italiener fehlte dabei eine Sekunde auf Ducati-Pilot Andrea Dovizioso. "Ich bin nicht sehr zufrieden, es war ein schwieriger Tag", seufzt Rossi.

"Aragon ist für Yamaha immer schwierig, weil wir hier mit dem Grip am Hinterrad Mühe haben. Es ist sehr schwierig, das Tempo in der Kurve hochzuhalten, was normalerweise unsere Stärke ist. Das Heck rutscht zu stark. Es war aber wichtig, Daten zu sammeln. Wir müssen versuchen, uns zu verbessern." Auf die Mannschaft rund um Crew-Chief Silvano Galbusera wartet noch viel Arbeit. "Ich probierte auch alle Reifen aus und es wird eine schwierige Entscheidung für das Rennen", schätzt Rossi weiter. "Der harte Hinterreifen ist gut, aber er dreht bei der Beschleunigung zu stark durch."

"Ich bin mit meiner Position nicht zufrieden und will der Spitze näherkommen, aber wir müssen den Grip am Hinterrad verbessern." Und das wird sich für Yamaha als schwierige Sache entpuppen, wie Rossi befürchtet: "Wir verstehen es nicht. Bevor das Motorrad rutscht und der Hinterreifen durchdreht, sind wir so schnell wie in Misano. Wenn man hier aber bremst, dann rutscht das Hinterrad am Kurveneingang weg. Ich weiß aber nicht warum."

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel