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Andrea Iannone schaffte auch in Aragon wieder den Sprung in Startreihe eins

Andrea Iannone ist trotz seines starken Qualifyings skeptisch: Er glaubt, dass er den weichen Reifen nicht verwenden kann und dadurch eine Menge Pace verlieren wird

Zum dritten Mal bei den vergangenen vier Grands Prix schaffte Andrea Iannone den Sprung in die erste Startreihe. Nachdem er zuletzt in Misano im Qualifying sogar noch Zweiter geworden war, reichte es in Aragon immerhin zu einem starken dritten Rang. Allerdings weiß der Italiener, dass er am Sonntag deutlich schlechtere Karten haben wird, da der weiche Hinterreifen im Rennen keine echte Option darstellt.

"Die erste Reihe ist immer wichtig, ich bin sehr zufrieden. Ich hoffe, dass ich morgen einen guten Start erwische. Ich werde mein Bestes geben", sagt der Pramac-Pilot und berichtet: "Ich verwendete den weichen Reifen in Q2 und er hat mir sehr geholfen. Das Motorrad hat sich verbessert, ich habe in den Kurven jetzt mehr Grip."

"Ich freue mich über diese Performance, aber im Rennen werde ich diesen Reifen nicht verwenden. Ich muss den Medium-Reifen verwenden, es gibt keine andere Möglichkeit", stellt Iannone fest und geht davon aus: "Um das Podium werden Dani, Marc und sicher auch Lorenzo und Pol Espargaro kämpfen. Es wird nicht einfach, einen Platz unter den ersten Fünf zu erreichen, aber ich werde mein Bestes geben."

Doch selbst, wenn es mit dem Podium nicht klapp: Dann wäre da ja noch immer das Ziel, auch im Rennen bester Ducati-Pilot zu sein. Doch auch da ist der Italiener skeptisch: "Im Freien Training war meine Pace nicht schlecht, aber Dovi (Andrea Dovizioso; Anm. d. Red.) war etwas schneller als ich." Ohne seinen Sturz im Qualifying wäre dieser wohl auch über seinen enttäuschenden neunten Platz hinausgekommen. Im Rennen werden die Karten am Sonntag allerdings wieder neu gemischt.

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