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Vor der Honda-Box wurden wieder die Markierungen für Marc Marquez aufgeklebt

Das Warmup in Aragon findet auf nasser Strecke statt: Dani Pedrosa fährt die schnellsten Rundenzeiten - Viel Arbeit für die MotoGP-Asse

Die Wetterfrösche hatten recht, denn die Bedingungen waren im MotorLand Aragon am Sonntagvormittag komplett anders. In der Nacht hatte es stark geregnet, dazu hing in der Früh dichter Nebel über der spanischen Rennstrecke. Aufgrund der eingeschränkten Sicht starteten die Warmups mit einer Stunde Verspätung. Der Regen hatte in der Früh aufgehört und im Laufe des Vormittags verzog sich auch der Nebel langsam. Als die MotoGP mit dem Aufwärmtraining startete, bildete sich teilweise schon eine trockene Linie auf der Strecke.

Dennoch waren Regenreifen die klare Wahl. Außerdem übten die Fahrer für ein "Flag-to-Flag"-Rennen den Motorradwechsel in der Boxengasse. Interessant war die Situation bei Ducati, denn Andrea Iannone und Andrea Dovizioso stehen mit der GP14 und der GP14.2 zwei unterschiedliche Motorräder zur Verfügung. Dovizioso fuhr im Warmup auch mit der alten GP14, denn sie ist auf nasser Strecke eine bekannte Größe. In Assen fuhr der Italiener damit auf das Podest.

Im Laufe der 20 Minuten herrschte viel Fahrbetrieb, denn nach den beiden sonnigen Trainingstagen mussten sich die Fahrer auf die nasse Strecke einschießen. Regen ist in Aragon generell selten, weshalb es kaum Erfahrungswerte für die Abstimmung gab. Honda-Pilot Dani Pedrosa war der einzige Fahrer, der mit dem harten Regenreifen von Bridgestone fuhr. Der Rest setzte auf den weicheren Hinterreifen. Slicks kamen nicht zum Einsatz.

Die Rundenzeiten gaben Pedrosa mit seiner Wahl recht, denn der Spanier fuhr konstant die schnellsten Zeiten und setzte sich mit einer Runde in 2:01.779 Minuten an die Spitze. Eine nasse Strecke bietet Außenseitern immer eine Chance. So war Hiroshi Aoyama mit der Open-Honda Zweiter. Dovizioso beendete das Warmup als Dritter. Ihm fehlte schon eine Sekunde auf die Zeit von Pedrosa.

Valentino Rossi (Yamaha) und Marc Marquez (Honda) folgten auf den Plätzen vier und fünf. Marquez zeigte auf der rutschigen Strecke keine dominante Vorstellung. Der Deutsche Stefan Bradl (LCR-Honda) wurde hinter Jorge Lorenzo (Yamaha) Siebter. Cal Crutchlow (Ducati), Danilo Petrucci (Ioda) und Yonny Hernandez (Pramac-Ducati) rundeten die Top 10 ab. Große Zwischenfälle gab es im Warmup nicht.

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