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Andrea Dovizioso glaubt, dass in Aragon sogar der Sieg möglich gewesen wäre

Andrea Dovizioso glaubt, dass er in Aragon ohne seinen Sturz mit Jorge Lorenzo um den Sieg hätte kämpfen können - Gesamtfazit des Wochenendes ist trotzdem positiv

Gerne hätte Andrea Dovizioso in Aragon um den Sieg gekämpft, doch stattdessen stürzte der Italiener und muss die Heimreise nun mit leeren Händen antreten. Das ist für den Ducati-Piloten vor allem deshalb ärgerlich, weil Teamkollege Cal Crutchlow mit Platz drei gezeigt hat, was am Sonntag auf der Desmosedici möglich gewesen wäre.

"Das Ende war ziemlich schlecht, aber das kann passieren. Viele Fahrer haben Fehler gemacht und ich leider auch", analysiert Dovizioso sein Rennen und ergänzt: "Aber in diesem Moment habe ich einfach nur um den Sieg kämpfen wollen, denn am Ende hat Lorenzo gewonnen und ich war knapp hinter ihm. Im Nassen war ich konkurrenzfähig, also wäre es möglich gewesen."

"Wir sind aus der dritten Reihe gestartet, aber bevor es regnete lagen wir auf Rang vier. Wir haben jede Situation richtig gehandhabt, damit können wir zufrieden sein. Abgesehen von dem Unfall war nur mein Gefühl auf dem Motorrad negativ, denn das war nicht wirklich gut", berichtet Dovizioso weiter.

"Ich war nicht so konkurrenzfähig, wie ich es erwartet hätte. Daran müssen wir arbeiten, aber das ist nichts Neues. Es ist nur eine weitere Bestätigung. Trotzdem ist es schön, dass wir Vierter waren und vielleicht um den Sieg hätten kämpfen können. Wir müssen die positiven Sachen aus diesem Wochenende mitnehmen", so der Italiener, der an diesem Wochenende erstmals auf der neuen GP14.2 Platz genommen hatte.

Auf die Frage, warum er vor seinem Sturz nicht auf Regenreifen gewechselt war, antwortet Dovizioso: "Zunächst einmal, weil es vor allem im hinteren Streckenabschnitt regnete. Bis zu dieser Runde regnete es in anderen Teilen der Strecke fast gar nicht. Außerdem wählten viele Fahrer diese Strategie, denn heute Morgen zerstörten wir die Reifen sehr schnell."

"Alle wollten weiterfahren. Aber in der Runde, in der ich gestürzt bin, wäre ich wohl reingekommen. Ich denke, dass das die beste Strategie gewesen wäre. Rückblickend wäre eine Runde vorher besser gewesen, aber auf dem Motorrad beurteilt man die Situation manchmal anders."

Seinen Sturz bezeichnet er als "ziemlich gefährlich, denn es war in der Bergab-Passage bei Kurve acht und neun." Der Ducati-Pilot verrät: "In dieser Kurve hatte ich schon im Trockenen nicht genug Grip." So hat er am Ende einen möglichen Sieg und höchstwahrscheinlich mindestens ein sicheres Podium verschenkt.

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