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Dani Pedrosa "Der Schlüssel für bessere Starts ist das Qualifying"

In der Vergangenheit bog Dani Pedrosa in der Regel als Führender in die erste Kurve, doch in der laufenden Saison hat der Spanier beim Start oft Probleme.

In den vergangenen Jahren war meist schon vor dem Start des Rennens klar, wer als Führender in die erste Kurve einbiegt. Honda-Pilot Dani Pedrosa konnte den Vorteil seines geringen Gewichts nutzen und war seinen Gegnern meist einen Schritt voraus. Doch Pedrosas Vorteil beim Start löste sich im Vorjahr auf. In dieser Saison verlor der kleine Spanier sogar bei einigen Rennen Positionen nach dem Erlöschen der Ampel.

Yamaha hat durch das Seamless-Getriebe Boden gutgemacht. Die Ducati-Piloten profitieren im Qualifying von den weichen Reifen und können sich oft vor Pedrosa qualifizieren. Beim Start haben die Ducati-Piloten durch den weichen Reifen erneut einen Vorteil. Pedrosa selbst macht vor allem seine schwachen Qualifyings für die durchwachsenen Starts verantwortlich.

"Ich stehe nicht so oft in der ersten Startreihe. Wenn ich starte, komme ich nicht an den Fahrern vor mir vorbei. Ich habe keinen Platz vor mir. Oft ist eine Ducati oder ein anderes Motorrad vor mir. Wenn man hinter einem anderen Fahrer fährt, hat man kein richtiges Gefühl. Man konzentriert sich dann meist auf die Linie, der derjenige Fahrer wählt. Es dauert eine Weile, bis man wieder in Schwung kommt", berichtet der Honda-Werkspilot.

"Wenn man freie Sicht hat, kann man besser starten", stellt Pedrosa fest. Doch warum tut sich der langjährige Honda-Pilot in den Qualifyings so schwer? "Einige Male traf ich keine ideale Runde. Man muss aber auch festhalten, dass die Abstände sehr gering waren. Der Schlüssel für bessere Starts ist das Qualifying", betont der Spanier.

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