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Marcel Schrötter glänzt in der laufenden Moto2-Saison mit Konstanz

Beim Rennwochenende in Aragon möchte sich Marcel Schrötter mit einem Top-5-Ergebnis in Szene setzen: Bekommt Tech 3 die Bremsprobleme in den Griff?

Tech-3-Pilot Marcel Schrötter ist der Konstanteste unter den drei Deutschen in der Moto2. Bis auf die Rennen in Doha und Jerez sammelte Schrötter bei jedem Grand Prix Punkte. Sandro Cortese hingegen kassierte schon vier Nuller, stand aber auch ein Mal auf dem Podium. Jonas Folger feierte in seiner Moto2-Debütsaison bereits zwei Top-3-Ergebnisse, ging aber schon bei acht Rennen leer aus. Schrötters Saisonhighlights waren bisher neunte Plätze in Austin und Barcelona.

"In Aragon erwarte ich den nächsten Schritt", bemerkt Schrötter. "Es ist ein Kurs, der mir sehr gut gefällt. Wir waren in diesem Jahr dort testen. Gut, das trifft auch auf andere Teams zu. Aber ich habe mich dort auf der Maschine sehr wohl gefühlt. Ich war ziemlich schnell. Ich hoffe, dass wir darauf aufbauen können und ein besseres Wochenende haben. Es wäre schön, wenn wir konstant in den Top 10 liegen und im Rennen ein Highlight setzten könnten."

"Ein fünfter, sechster oder siebter Platz wäre das Ziel", hält der Tech-3-Pilot fest, der in Misano große Probleme hatte, seine Gegner auf der Bremse zu überholen. "Ich habe Schwierigkeiten, wenn ich schnelle Fahrer auf der Bremse schlagen möchte. Das Bremsverhalten ist unser größtes Problem. Ich kann nicht richtig spät bremsen", berichtet Schrötter.

"Wenn ich richtig spät bremse und dabei mehr als zwei Gänge runterschalte, kommt unser Motorrad sofort quer. Ich habe große Probleme, das Motorrad abzubremsen. Diesbezüglich müssen wir irgendwas finden. Ich tue mich sehr schwer", fügt der WM-Zwölfte hinzu, der bei den bisherigen 13 Saisonrennen 51 Punkte einfuhr.

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