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Dominique Aegerter durfte bereits die Avintia-MotoGP-Maschine testen

Moto2-Laufsieger Dominique Aegerter erklärt, warum er der MotoGP eine Absage erteilt hat und welche Ziele er für die kommende Saison hat.

Suter-Pilot Dominique Aegerter weckte in den vergangenen Wochen bei einigen MotoGP-Teams Interesse. Avintia ließ den Schweizer bereits mit der MotoGP-Maschine testen. Forward stellte ebenfalls einen Test in Aussicht, zog das Angebot aber zurück, nachdem Aegerter klar gestellt hatte, auch in der kommenden Saison in der Moto2 zu starten.

"Ich war in der Sommerpause ziemlich sicher, dass ich in der Moto2 bleibe. Doch dann sprachen Pramac und Forward mit mir. Das hat meine Sicht ein bisschen verändert. Doch ich habe die richtige Entscheidung getroffen und werde in der Moto2 bleiben", wird Aegerter von 'Motor Cycle News' zitiert. "Ich denke, es ist die beste Option, weil es für einen Aufstieg noch zu zeitig ist."

Pramac sucht nach wie vor einen Nachfolger für Andrea Iannone, der das Team nach zwei Jahren verlässt und die Werks-Ducati von Crutchlow übernimmt. "Bei Ducati habe ich mir wegen dem Motorrad keine Sorgen gemacht. Iannone leistet gute Arbeit. Er steigt nun ins Werksteam auf. Es scheint, als ob das Motorrad nicht gerade einfach zu fahren ist, aber sie verbessern sich", bemerkt Aegerter, der das Angebot dennoch nicht annahm.

In der Saison 2015 möchte Aegerter konstant an der Spitze mitmischen. In der laufenden Saison gelang ihm bei seinem 77. Rennen der erste Sieg. Im Winter wechselt Aegerter von Suter zu Kalex. "Ich möchte in der Moto2 näher an der Spitze fahren und um den Titel kämpfen. Das Ziel ist es, in der kommenden Saison mehr Rennen zu gewinnen und die Meisterschaft in den Top 3 zu beenden", so der 23-Jährige.

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