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Routinier Mika Kallio fährt in der Saison 2015 für Italtrans in der Moto2

Teamchef Giovanni Cuzari spricht über die Vertragsverhandlungen für die Saison 2015 und erklärt, warum es Forward nicht gelang, Mika Kallio zu engagieren

Der zweite Platz bei Forward war einer der begehrten Restplätze für die kommende MotoGP-Saison. Am vergangenen Wochenende wurde klar, dass Loris Baz der neue Teamkollege von Stefan Bradl wird. Der Franzose verhandelte zuerst mit Aspar, erhielt auf Grund seiner Größe aber spontan eine Absage. Baz verlässt Ende der Saison das Superbike-WM-Paddock und wechselt ins MotoGP-Fahrerlager.

Doch Forward-Teamchef Giovanni Cuzari hatte nicht nur an Baz Interesse. Das einzige Open-Yamaha-Team im Feld streckte seine Fühler auch in Richtung Moto2 und Scott Redding aus. Marc-VDS-Pilot Mika Kallio war einer der Wunschkandidaten von Cuzari: "Wir versuchten, Mika zu verpflichten, doch er entschied sich dafür, in der Moto2 zu bleiben und mit Italtrans die Meisterschaft zu gewinnen", bemerkt der Forward-Teamchef im Gespräch mit 'MCN'.

"Wir waren ziemlich spät dran und wollten ihm in Misano ein Angebot unterbreiten. Doch er teilte uns mit, dass er sich mit Italtrans bereits einig sei", fügt Cuzari hinzu. "Wir verloren etwas Zeit, weil wir einen Platz für Scott Redding freihalten wollten. Wir sind sehr interessiert an ihm. Doch als klar wurde, dass er nicht zur Verfügung steht, haben wir Mika ein Angebot gemacht. Wir haben auch versucht, Simone Corsi zu überzeugen, doch er entschied sich dafür, in der Moto2 zu bleiben."

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