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Bei Forward hält man nach wie vor am hauseigenen Chassis fest

Teamchef Giovanni Cuzari möchte sich nicht zu sehr von Yamaha abhängig machen und hält deswegen an der Entwicklung des eigenen Chassis fest

Als bekannt wurde, dass Honda die Produktion der RCV1000R einstellt und den Kunden-Teams eine abgespeckte RC213V liefert, entschied sich Yamaha dazu, Forward auch in der kommenden Saison Chassis-Teile bereitzustellen, um auch in der kommenden Saison in der Open-Wertung gegen Honda bestehen zu können. Forward hat die Entwicklung des hauseigenen Chassis, das momentan von Alex de Angelis verwendet wird, dennoch nicht eingestellt.

Beim Nachsaisontest können die Forward-Piloten aus drei möglichen Chassis-Varianten wählen. Neben dem diesjährigen Rahmen, der dem 2013er-Werkschassis entspricht, erhält das Team auch den 2014er-Werksrahmen. Zudem sollen die Piloten weiterhin Vergleiche mit dem von Ex-FTR-Mitarbeiter Mark Taylor gefertigten Rahmen anstellen.

"Wir können mit unserem diesjährigen Yamaha-Chassis weitermachen oder in Valencia den neuen Rahmen ordern. Dann hätten wir beide Varianten. Wir können aus drei Varianten auswählen, denn wir haben den 2013er-Rahmen, den 2014er-Rahmen und das Forward-Chassis", bestätigt Cuzari im Gespräch mit 'Motor Cycle News'.

"Wir werden unser kleines eigenes Projekt weiterhin vorantreiben, um zu sehen, was passiert. Doch zuerst einmal werden wir das Material von Yamaha verwenden", erklärt der Forward-Teamchef, der sich nicht zu sehr an Yamaha binden möchte. "Uns ist bewusst, dass es unmöglich ist, gegen 100 Ingenieure bei Yamaha in Japan etwas auszurichten. Doch wir müssen bereit sein, sollte etwas passieren, damit wir dann unser eigenes Chassis verwenden können."

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