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Lorenzo: "Unter gleichen Bedingungen wäre ich Schnellster gewesen"

Ausgerechnet beim Honda-Heimspiel trumpft Jorge Lorenzo mit seiner Yamaha auf und freut sich über den guten Start ins Rennwochende in Motegi

Bestzeit am Vormittag und Platz zwei am Nachmittag: Jorge Lorenzos Start ins Motegi-Wochenende verlief sehr positiv. Hätte Ducati-Pilot Andrea Dovizioso am Ende des zweiten Trainings nicht den extraweichen Hinterreifen montiert, hätte Lorenzo den Freitag als Tagesschnellster beendet. Schlussendlich lag der Spanier 0,440 Sekunden zurück und war schnellster Factory-Pilot.

"Nach dem unerwarteten Sieg in Aragon hofften wir, dass wir hier konkurrenzfähiger sind und größere Chancen haben. Wir haben wir den normalen Hinterreifen und konnten im vergangenen Jahr zeigen, dass wir hier konkurrenzfähig sind. Der Kurs hat sehr viel Haftung. Es lief von Beginn an noch besser als erwartet", berichtet Lorenzo, der deutlich entspannter wirkte als bei den vergangenen Rennwochenenden.

"Am Morgen war ich sehr stark und beendete die Session als Schnellster. Am Nachmittag konnte ich die Spitzenposition nicht halten, weil Andrea am Ende den extraweichen Reifen verwendete. Unter gleichen Bedingungen wäre ich Schnellster gewesen", ist der Yamaha-Werkspilot überzeugt. "Ich bin schnell und das Motorrad funktioniert sehr gut. Das Motorrad ist besser als bei den vergangenen Rennen. Ich bin sehr stolz, dass ich so ein starkes Motorrad hier fahren kann."

Am Samstag möchte sich Lorenzo weiter steigern: "Wir können noch ein paar kleine Details verbessern. Es gibt noch ein paar Einstellungen beim Chassis und der Elektronik, die wir optimieren können", schildert der WM-Vierte, der noch Vizeweltmeister werden möchte. "Unterm Strich sind wir schon ziemlich schnell. Es ist die bisher beste Ausgangslage der Saison. Ich bin sehr froh darüber."

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