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Aleix Espargaro verlor nach Problemen mit der Elektronik am Freitag sehr viel Zeit

Aleix Espargaro ist nach einem schwierigen Freitag frustriert und hat ein gutes Ergebnis in Motegi fast schon abgeschrieben - Bereits zu viel Trainingszeit verloren?

Der Freitag in Motegi lief für Aleix Espargaro überhaupt nicht nach Plan. Im ersten Freien Training haderte der Spanier mit seinem Setup, am Nachmittag verpasste der Forward-Piloten wegen Elektronikproblemen fast die gesamte Sitzung. Der 25-Jährige glaubt, dass er dadurch zu viel Zeit und fast schon alle Chancen auf eine gute Platzierung an diesem Wochenende verloren hat.

"Es war ein schwieriger Tag", berichtet Espargaro gegenüber 'motogp.com' und erklärt: "Heute Morgen fühlte ich mich auf dem Motorrad gut, aber ich hatte kein gutes Gefühl für die Front. Also haben wir das Setup für den Nachmittag komplett verändert. In der ersten Runde fühlte ich mich sofort gut, aber in der zweiten Runde blockierte der Hinterreifen einmal komplett."

"Alle Lampen an den Armaturen leuchteten, also ging ich an die Box. Die Elektronik funktionierte nicht, also haben wir etwas geändert. Wir gingen wieder raus, aber das Motorrad hielt mitten auf der Strecke an und die Traktionskontrolle funktionierte auch nicht. Gar nichts funktionierte. Also kam ich wieder rein und wir verbrachten die gesamte Sitzung in der Garage."

"Am Ende dachten wir dann, dass wir das Problem gefunden hätten. Aber ich konnte in der gesamten Sitzung nur drei Runden fahren. Es ist für mich wirklich schwierig, der Pace der Top-Piloten mit diesem Motorrad zu folgen. Wenn wir dann noch eine Session auslassen müssen, ist es fast unmöglich. Ich hoffe, wir können das Problem heute Abend finden und morgen stärker zurückkommen", so der Spanier, der im zweiten Training nur den 13. Rang belegte.

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