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Marc Marquez: "Wir konnten noch nicht das passende Setup finden"

Der WM-Leader kämpft in den ersten Trainings mit Problemen: Etwa acht Zehntelsekunden Rückstand und nur drittbester Honda-Pilot

Im Gegensatz zu den bisherigen Rennwochenenden tat sich Weltmeister Marc Marquez beim Trainingsauftakt in Japan schwer. Der Honda-Werkspilot beendete den ersten Tag in Motegi nur auf Position sechs. Marquez benötigte für seine schnellste Runde 1:45.939 Minuten und war damit 0,799 Sekunden langsamer als Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso, der sich am Ende mit dem extraweichen Hinterreifen an die Spitze schob.

"Im Vergleich zu den anderen Kursen hatten wir heute Schwierigkeiten", gesteht Marquez, der am Freitag nur drittbester Honda-Pilot war. Satelliten-Pilot Stefan Bradl und Teamkollege Dani Pedrosa lagen in der Zeitenliste vor Marquez. "Wir konnten noch nicht das passende Setup finden, doch zum Glück haben wir erst Freitag und somit noch viele Trainings, um ein paar Dinge zu probieren. Wichtig ist, dass ich mich gut fühle und wir trotz des nicht optimalen Setups nicht so weit zurückliegen."

Zu Beginn des ersten Trainings stürzte Marquez. "Mehr oder wenige war es ein Bremsproblem", erklärt der Spanier. "Das Motorrad war auf der Geraden sehr unruhig und als ich am Bremspunkt ankam - ich war nicht besonders schnell und hatte bereits etwas zeitiger versucht, zu bremsen -, fehlte der Bremsdruck. Ich pumpte am Hebel. Dadurch war ich am Kurveneingang zu schnell und musste ins Kiesbett fahren. Aber es ist besser, wenn so etwas beim ersten Stint passiert und nicht im Rennen."

Durch die harten Bremszonen werden die Vorderreifen in Motegi stark beansprucht. Dennoch verzichtete Marquez auf den harten Vorderreifen. "Ich habe bisher nur den mittleren Reifen probiert. Damit fühle ich mich im Moment ziemlich wohl. Samstag werde ich vielleicht den harten Reifen probieren. Heute konzentrierten wir uns hauptsächlich auf das Setup der Maschine", so der 21-Jährige.

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