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Jonas Folger möchte für Phillip Island einige Änderungen vornehmen lassen

Beim Grand Prix in Motegi sammelt Jonas Folger vier WM-Punkte und erkennt einige Dinge, die bereits in Australien besser werden sollen

Nach der enttäuschenden Phase vom Barcelona-Grand-Prix bis zum Rennen in Aragon, in der Jonas Folger gerade einmal einen WM-Punkt holen konnte, sprangen beim Rennen in Motegi immerhin vier Punkte heraus. Folger sicherte sich mit Platz zwölf das beste Ergebnis seit Mugello. "Ich bin froh, endlich wieder einmal Punkte gesammelt zu haben, auch wenn ich mich über das Resultat nicht so recht freuen kann", bemerkt der Deutsche.

"Es war ein schwieriges Wochenende und ein noch anstrengenderes Rennen. Das fehlende Vertrauen in das Motorrad hat es sehr mühsam gemacht. Wenigstens haben wir für das Rennen ein paar Kleinigkeiten gefunden, aber immer noch nicht genug, um besser dazustehen. Schließlich war ich der Einzige, der im Rennen den harten Vorderreifen verwendet hat", berichtet Folger. "Diese Entscheidung ist bereits gestern gefallen, nachdem ich mich damit am Vormittag und im Qualifying wohler gefühlt hatte."

"Außerdem bringt diese Option über die Distanz Vorteile. Lediglich in der Anfangsphase konnte ich nicht wie gewohnt pushen, so wie es eben mit der weichen Mischung möglich ist. Dafür bin ich mit zunehmender Renndauer immer stärker geworden und in der letzten Runde fuhr ich meine schnellste Rundenzeit des Wochenendes. Das gibt Zuversicht", erklärt der Kalex-Pilot. "Darüber hinaus war es ein enorm lehrreiches Rennen für uns. Ich bin die gesamte Distanz in einer großen Gruppe gefahren und habe dabei viele Punkte erkennen können, in denen wir uns verbessern können."

"Das heutige Rennen hat wirklich gute Referenzen aufgezeigt. Ich habe viele Dinge gesehen, die wir schon nächste Woche in Australien genauer unter die Lupe nehmen werden. Phillip Island ist eine vollkommen unterschiedliche Piste und ich bin schon gespannt, wie wir hinsichtlich der Änderungen, die dort vorgenommen werden, aufgestellt sein werden", so der ehemalige Aspar-Pilot.

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