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Aleix Espargaro setzte dank des weicheren Hinterreifen die erste Bestzeit

Aleix Espargaro nutzt den weichen Open-Hinterreifen und stellt auf Phillip Island die Bestzeit im ersten Freien Training auf - Yamaha präsentiert sich stärker als Honda

Eine Woche nach Japan gastiert die Motorrad-WM bereits in Australien. Schauplatz ist die kleine Insel Phillip Island in der Nähe der Metropole Melbourne. Am Freitagvormittag herrschten mit 15 Grad kühle Temperaturen, aber die Sonne schien vom Himmel. Bei diesen Bedingungen nutzte Aleix Espargaro (Forward-Yamaha) den weichen Hinterreifen für die Open-Fahrer perfekt und setzte sich im ersten Freien Training an die Spitze der Zeitenliste.

Die flüssige Strecke liegt der Open-Yamaha deutlich besser als zuletzt der "Stop-and-Go"-Kurs in Motegi. Somit konnte Espargaro mit einer Runde in 1:29.749 Minuten die erste Bestzeit setzen. Die Reifen sind an diesem Wochenende im Fokus, denn im Vorjahr gab es aufgrund des neuen und aggressiven Asphalts viele Probleme. Deshalb hat Bridgestone die härtesten Mischungen für den Hinterreifen gebacken, während es auch erstmals einen soften asymmetrischen Vorderreifen gibt.

Der weichere Hinterreifen der Factory-Fahrer entspricht der Mischung medium. Yamaha-Ass Jorge Lorenzo war als Zweiter der erste Verfolger von Aleix Espargaro. Dem Spanier fehlten nur 0,160 Sekunden auf die Bestzeit. Bester Ducati-Mann war Andrea Iannone als Dritter. Auch der Italiener setzte auf den weicheren Open-Hinterreifen. Valentino Rossi, Sieger zwischen 2001 und 2005, folgte als Vierter. Yamaha präsentierte sich auf dem flüssigen Kurs stark.

Erst auf Platz fünf war der alte und neue Weltmeister zu finden. Marc Marquez hatte 0,330 Sekunden Rückstand auf Aleix Espargaro Marquez hatte wegen seiner Beinverletzung Anfang März nicht am Reifentest auf Phillip Island teilgenommen. Sein Honda-Teamkollege Dani Pedrosa hatte neun Zehntelsekunden Rückstand und wurde nur Neunter.

Die beiden Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow belegten die Plätze sechs und sieben. Auch Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) war als Achter einen Tick schneller als Pedrosa. Der Deutsche Stefan Bradl war mit seiner LCR-Honda an der zehnten Stelle zu finden. Bradl war auch der letzte Fahrer, der weniger als eine Sekunde Rückstand hatte.

Moto2-Weltmeister Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) folgte als Elfter. Schnellster Open-Honda-Fahrer war Nicky Hayden als 13. Sein Aspar-Teamkollege Hiroshi Aoyama war mit 23 Runden der fleißigste Fahrer im ersten Freien Training. Schwierigkeiten gab es bei Alvaro Bautista (Gresini-Honda), Alex de Angelis (Forward-Yamaha) und Broc Parkes (PBM), die alle drei neben der Piste zu finden waren. In der Honda-Box verfolgte hohe Prominenz das Geschehen. Neben Alex Criville waren auch die Australier Casey Stoner und Chris Vermeulen zu Gast.

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