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Stefan Bradl war mit dem zwölften Platz am Freitag nicht zufrieden

Der vorgeschriebene Reifendruck bringt Stefan Bradl auf Phillip Island in Schwierigkeiten - Deshalb erhält der Deutsche kein Feedback von den Reifen

Für Stefan Bradl war der erste Trainingstag auf Phillip Island nicht von Erfolg gekrönt. Der Deutsche landete mit einer Sekunde Rückstand nur an der zwölften Stelle und wäre somit nicht direkt für Q2 qualifiziert. Morgen im dritten Freien Training muss ihm eine Steigerung gelingen. Das Hauptproblem am Freitag waren die Reifen. Bridgestone hatte einen bestimmten Reifendruck vorgegeben, um die Probleme des Vorjahres zu eliminieren.

Allerdings passte dieser Umstand nicht zur Abstimmung der LCR-Honda und Bradl fand in den schnellen Kurven kein Vertrauen. "Nach dem heutigen Tag ist es sehr schwierig, positiv zu denken", seufzt der Zahlinger. "Wir hatten große Probleme mit der Reifensituation, denn wir müssen aus Sicherheitsgründen einen bestimmten Druck fahren, damit die Probleme aus dem Vorjahr nicht auftreten."

"Damit fand ich aber nicht genug Vertrauen, um eine hohe Pace fahren zu können. In maximaler Schräglage vermitteln mir die Reifen kein Gefühl. Ich verliere in der Kurvenmitte und bei der Beschleunigung viel. Wir müssen uns nun die Daten ansehen, damit wir für morgen eine Lösung finden. Wir sind nicht für zwölfte Plätze hier."

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