vergrößernverkleinern
Honda-Pilot Dani Pedrosa muss im Qualifying in Q1 antreten

Honda-Pilot Dani Pedrosa schafft es im dritten Freien Training nicht in die Top 10 und muss auf Phillip Island in Q1 antreten - Erneute Bestzeit von Jorge Lorenzo (Yamaha)

Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo behauptete im dritten Freien Training für den Grand Prix von Australien die Spitze. Der Sieger der vergangenen beiden Rennen markierte auf Phillip Island mit einer Runde in 1:29.157 Minuten die Bestzeit. Allerdings war er damit um 1,2 Sekunden langsamer als im Vorjahr. Das lag in erster Linie daran, dass Bridgestone bei den Reifen mehr auf Sicherheit gesetzt hat, um die Probleme aus dem Vorjahr zu verhindern. Dadurch waren die Zeiten langsamer.

Die Reifensituation war dennoch am Samstagvormittag interessant, denn Lorenzo setzte auf den Vorderreifen mit der Mischung extra-soft. Dagegen verwendete Weltmeister Marc Marquez (Honda) den neuen asymmetrischen Vorderreifen. Damit fuhr der Honda-Werksfahrer die zweitschnellste Zeit und war um 0,297 Sekunden langsamer als Lorenzo.

Platz drei ging am Ende an Ducati-Pilot Andrea Iannone, obwohl das Training nicht nach dem Geschmack des Italieners verlief. Iannone stürzte nach elf Runden in Kurve eins und konnte am Ende nicht mehr fahren, denn seine Pramac-Mechaniker waren mit der Reparatur beschäftigt. Iannone steht in Australien weiterhin nur eine GP14.2 zur Verfügung.

Auch Valentino Rossi (Yamaha) setzte nicht auf den asymmetrischen Vorderreifen und beendete das Training als Vierter. Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) katapultierte sich in den Schlussminuten noch auf Platz fünf. Er musste diese Zeit mit der Ersatzmaschine fahren, denn am ersten Bike war ein technischer Defekt aufgetreten. Sein Tech-3-Teamkollege Bradley Smith folgte dahinter als Sechster.

Die beiden Ducati-Werksfahrer Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso kamen als Achter und Zehnter in die Top 10. Diesmal war Crutchlow schneller als der Italiener. Zwischen die beiden Ducati schob sich Stefan Bradl (LCR-Honda) auf Platz neun. Nachdem der Deutsche an der Kippe für die direkte Qualifikation für Q2 stand, schaffte es Bradl am Ende doch noch mit einer starken Runde.

Zwei Fahrer in den Top 10 konnten ihre Zeiten vom Vortag nicht verbessern. Das waren Aleix Espargaro (Forward-Yamaha), der als Siebter der kombinierten Zeitenliste aller drei Freien Trainings in Q2 ist, und Dovizioso. Der große Name, der im Qualifying in Q1 antreten muss, ist Dani Pedrosa. Der zweite Honda-Werksfahrer war schon am Freitag nicht mit der Reifensituation zufrieden. Der Spanier fuhr zwar um drei Zehntelsekunden schneller als am Vortag, doch als Elfter der kombinierten Zeitenliste verpasste Pedrosa die Top 10 knapp, denn Doviziosos Freitagszeit war besser.

Zu den Favoriten in Q1 zählen neben Pedrosa auch Scott Redding (Gresini-Honda) und Yonny Hernandez (Pramac-Ducati). Redding war als Zwölfter knapp drei Zehntelsekunden langsamer als Pedrosa. Hernandez war einer der wenigen Fahrer, die ihre Zeiten vom Vortag nicht verbessern konnten. Das Qualifying beginnt um 06:10 Uhr MESZ.

Direkt für Q2 qualifiziert:

Teilnehmer in Q1:

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel