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Bei seinem Sturz hätte Andrea Iannone fast auch noch Stefan Bradl abgeräumt

Andrea Iannone zeigt sich nach seinem Sturz auf Phillip Island einsichtig und entschuldigt sich bei Dani Pedrosa, den er ebenfalls mit ins Aus gerissen hatte

Doppeltes Pech für Andrea Iannone: Der Italiener stürzte beim Rennen auf Phillip Island nicht nur, sondern traf dabei auch noch die Honda von Dani Pedrosa und sorgte dafür, dass auch der Spanier sein Rennen vorzeitig beenden musste. Für seinen Fehler hat sich der Pramac-Pilot, der in der WM hinter Bradley Smith auf Rang neun zurückgefallen ist, mittlerweile bei seinem Kollegen entschuldigt.

"Es tut mir leid, dass ich das Rennen nicht beenden konnte und gleichzeitig Pedrosas Rennen beendet habe", erklärt Iannone und berichtet: "Ich startete gut, aber dann berührte ich einen anderen Fahrer und kam in der ersten Kurve weit raus, wodurch ich einige Positionen verlor. Leider musste ich danach ein größeres Risiko eingehen. Der Unfall hatte allerdings nicht nur damit zu tun, dass ich sehr hart bremste, denn außerdem konnte ich nicht richtig in den ersten Gang schalten."

Pedrosa erklärt: "Heute hatten wir kein Glück. Ich erwischte keinen guten Start und verlor in den ersten beiden Runden zu viele Positionen. Wenn in diesem Abschnitt des Feldes so viele Fahrer zusammen unterwegs sind, dann gibt es immer Zwischenfälle. Heute ist mir das auch passiert. Ich stürzte zwar nicht, aber das Motorrad wurde beschädigt und ich konnte nicht mehr weitermachen."

Durch die Nullnummer sind Pedrosas Chancen auf die Vize-Weltmeisterschaft stark gesunken. Der Spanier liegt nun bei nur noch zwei Rennen bereits 25 Punkte hinter Valentino Rossi. Auch dessen Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo ist Pedrosa mittlerweile um 17 Zähler enteilt.

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