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Valentino Rossi treibt seine Crew zu mehr Arbeit an, um die Probleme zu lösen

Valentino Rossi ist mit der Abstimmung seiner Yamaha für den Sepang-Kurs nicht zufrieden - Im Nassen werden die Probleme noch größer

In der MotoGP kann sich das Blatt sehr schnell wenden. Am vergangenen Sonntag war Valentino Rossi noch der gefeierte Sieger beim Grand Prix von Australien, doch nach dem ersten Trainingstag im malaysischen Sepang war der Yamaha-Werksfahrer nicht zufrieden. Im trockenen ersten Training fehlte dem Italiener, der auf Platz sechs landete, eine knappe halbe Sekunde auf die Spitze. Im nassen Nachmittagstraining war Rossi um 3,5 Sekunden langsamer als sein Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo.

Deswegen standen ihm Sorgenfalten auf der Stirn. "Ich bin nicht sehr zufrieden", bringt Rossi seinen Unmut zum Ausdruck. "Am Vormittag war es nicht so schlecht. Mein Rhythmus war recht gut, aber nicht gut genug. Ich war nicht schnell genug, um vorne dabei zu sein. Ich konnte auch das Motorrad nicht auf eine gute Art und Weise fahren. Wir müssen also weiterarbeiten, weil das Motorrad im nassen Nachmittagstraining noch schlechter war."

"Es war ein sehr schwieriges Training und ich konnte das Motorrad nicht gut fahren. Wir müssen arbeiten, arbeiten, arbeiten", treibt der Routinier seine Crew rund um Silvano Galbusera an. "Wir müssen am Sonntag für alle Wetterbedingungen bereit sein, denn das ist hier sehr wechselhaft. Außerdem hatte ich etwas Chattering und wir mussten Reifen sparen. Mein Kurvenspeed war zu niedrig. Ich brauche in den Kurven mehr Balance, um schneller zu werden."

Vor allem im nassen zweiten Training war die Abstimmung nicht ideal. "In der Bremsphase und am Kurveneingang habe ich viele Probleme mit dem Vorderreifen", erläutert Rossi. "Dadurch kann ich nicht schnell genug in die Kurve hineinfahren, wodurch die Probleme nur noch größer werden. Ich fahre zu wenig Schräglage und bei der Beschleunigung bewegt sich das Motorrad stark. Es scheint, dass wir etwas falsch machen, denn Pol und Bradley geht es wie mir, aber Jorge hat eine andere Lösung gefunden. Er war Erster, also hat das Motorrad hier Potenzial."

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