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Stefan Bradl schaffte es seit dem Sommer wieder in die zweite Startreihe

Stefan Bradl schafft es in Malaysia erstmals seit Juli in die zweite Startreihe: Trotz der Hitze fühlt sich der Deutsche für den Grand Prix gerüstet

Auf dem Sachsenring Mitte Juli stand Stefan Bradl (LCR-Honda) auf dem dritten Startplatz. Seither schaffte es der Deutsche im Qualifying bei sieben Rennen in Folge nicht in die ersten beiden Startreihen. Nun qualifizierte sich Bradl in Malaysia auf Rang vier. In seiner schnellsten Runde hängte er sich an das Hinterrad von Weltmeister Marc Marquez (Honda) und diese Taktik ging auf.

Nach einigen schwierigen Wochen freut sich der 24-Jährige über sein positives Qualifying in Sepang: "Wir können zufrieden sein. Ich hatte die Chance, Marquez im letzten Versuch zu folgen. Diesmal wandte ich eine andere Strategie an und es kam dabei ein starkes Ergebnis heraus", sagt Bradl. "Ich freue mich sehr über diesen vierten Startplatz, weil ich in den vergangenen Qualifyings nie besser als in Reihe drei war."

Von den in den Trainings gezeigten Rundenzeiten sind die drei Spanier an der Spitze nicht in Reichweite, doch dahinter rechnet sich Bradl Chancen in der Gruppe rund um Valentino Rossi (Yamaha) und Andrea Dovizioso (Ducati) aus. "Wenn mir ein guter Start gelingt, kann ich den Jungs an der Spitze nachfahren", zeigt sich Bradl optimistisch. "Wir müssen aber abwarten, wie sich das Wetter entwickelt."

"Heute war es sehr heiß. Bei Asphalttemperaturen von 60 Grad kochen die Reifen beinahe. Körperlich war es für alle sehr anstrengend. Es wird sicher ein hartes Rennen, aber wir sind hier in Sepang in guter Form." Ein gutes Ergebnis wird auch für die WM sehr wichtig werden, denn Andrea Iannone muss auf das Rennen verzichten und Pol Espargaro ist verletzt. Der Spanier hat 20 Punkte mehr auf dem Konto, aber Iannone nur deren sechs. Für Bradl bietet sich in Sepang eine goldene Gelegenheit, WM-Rang zehn abzugeben.

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