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Marc Marquez war in Sepang am Ende wieder einmal nicht zu schlagen

Marc Marquez stellt mit seinem zwölften Saisonsieg den Rekord von Mick Doohan aus dem Jahr 1997 ein und steht erstmals seit fast zwei Monaten wieder ganz oben

Zuletzt hatte Marc Marquez vor fast zwei Monaten in Silverstone ganz oben auf dem Siegerpodest gestanden. Nach vier Yamaha-Siegen in Folge holte der Weltmeister in Sepang nun seinen zwölften Saisonsieg und stellte damit gleichzeitig den Rekord von Mick Doohan aus dem Jahr 1997 ein. Sollte der Spanier auch in Valencia erfolgreich sein, wäre er der erste Pilot, der in einer Saison 13 Rennen gewinnen konnte.

"Wenn wir uns auf das Rennen konzentrieren und keine dummen Fehler machen, dann können wir noch gewinnen", urteilt Marquez nach dem Rennen in Malaysia mit einem Lächeln, nachdem er zuvor in Phillip Island zu aggressiv gefahren und gestürzt war. Auch in Misano und Aragon war der Weltmeister im Rennen unsanft von seiner Honda abgestiegen.

"Es war ein sehr, sehr schwieriges Rennen", berichtet Marquez, der dieses mal keinen Fehler machte, und ergänzt: "Ganz besonders wegen der Bedingungen und vor allem am Anfang. In der ersten Kurve machte ich einen Fehler. Ich bremste zu spät und berührte Jorge, wodurch ich viele Positionen verlor. Anschließend pushte ich in den ersten Runden wirklich hart, um die anderen Fahrer wieder zu überholen."

"Als ich hinter den Yamahas war versuchte ich, die Reifen und Bremsen etwas zu kühlen. Bis Sieben oder acht Runden vor Schluss fuhr ich dann meine ganz normale Taktik. In Australien hatte ich etwas anderes probiert, aber das lief nicht so gut. Ich überholte sie und sieben Runden vor Ende gab ich dann 100 Prozent", erklärt der Weltmeister, der seinem Idol Valentino Rossi am Ende keine Chance ließ.

"Es war schwierig, denn unter dem Helm war es sehr, sehr heiß", berichtet der Spanier und fügt im Hinblick auf das Saisonfinale hinzu: "In Valencia will ich keinen Druck haben, ich will es einfach genießen. Hier habe ich gewonnen und alles gegeben, denn ich wusste, dass der Druck in Valencia größer sein würde, wenn ich hier wieder gestürzt wäre. Aber nach dem Sieg kann ich in Valencia ganz befreit fahren und werde versuchen, meinen Fans eine gute Show zu bieten und es zu genießen."

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