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Cal Crutchlow wurde in Malaysia von der Technik eingebremst

Beim Grand Prix von Malaysia scheidet Cal Crutchlow nach wenigen Runden aus und trauert einem möglichen Top-4-Ergebnis hinterher

Besonders viel Glück hatte Ducati-Werkspilot Cal Crutchlow in der laufenden Saison noch nicht. Und auch beim Grand Prix in Sepang änderte sich daran nichts. Nach wenigen Runden strandete der Brite mit einem technischen Defekt. Ein Elektronikproblem verhinderte das Weiterfahren. Ohne den Ausfall hätte sich Crutchlow ein Top-4-Ergebnis zugetraut. Durch die guten Zeiten im Warmup ging der zukünftige LCR-Pilot optimistisch ins Rennen.

"Natürlich bin ich sehr enttäuscht, weil unser Tempo am Wochenende sehr gut war. Nach dem Warmup wussten wir, dass wir mit gebrauchten Reifen nach etwa fünf Runden besser zurechtkommen als die Fahrer vor mir", schildert der Ducati-Pilot. "Ich war zuversichtlich, mindestens in den Top 4 zu landen. Doch so ist es im Rennsport."

"Wir hatten ein technisches Problem und der Motor ging aus. Es ist enttäuschend, doch nun müssen wir nach Valencia reisen und dort bestmöglich arbeiten", bemerkt Crutchlow. "Es scheint, als ob ein Kabel brach, das sich an einem bewegenden Teil befand. Im Warmup fuhr ich mit einem Reifen, der noch mehr Runden hinter sich hatte als die Renndistanz lang war. Mit diesem Reifen war ich viel schneller als die anderen Piloten am Ende des Rennens. Doch wir konnten davon nicht profitieren. Manchmal hat man einfach Pech. Wir hatten bisher sehr viel davon."

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