Stefan Bradl hat nach dem Zusammenstoß mit Aleix Espargaro beim Australien-GP die Schuld auf sich genommen.

"Ich habe einen schönen Bock geschossen", sagte der MotoGP-Pilot bei SPORT1 über die Situation, als er vor einer Rechtskurve zu spät gebremst hatte und in die Maschine des Spaniers gekracht war.

Für beide Piloten war daraufhin das Rennen beendet. Espargaro schlug schon kurz danach wütend auf das Lenkrad seines Motorrads.

"Ich habe mich bei Aleix schon per SMS entschuldigt. Ich werde ihn auch später noch besuchen. Er war ein bisschen geladen. Das kann ich natürlich verstehen", erklärte Bradl: "Es tut mir leid. Ich habe den Fehler gemacht, dass ich zu spät gebremst habe. Ich habe versucht, Smith zu überholen, und bin dann zu weit rausgetragen worden."

Für diese riskante Aktion habe von der Rennleitung einen Strafpunkt aufgebrummt bekommen. Die Strafe habe er akzeptiert.

Über den Rennverlauf bis zu seinem Ausscheiden sagte der 24-Jährige: "Das Rennen war nicht schlecht. Ich war froh, dass ich dem Schicksal, das ich später auch produziert habe, erst einmal entgehen konnte. Iannone hatte mit Pedrosa genau das gleiche gemacht wie ich dann. Da bin ich zwar davongekommen, habe aber zwei Sekunden verloren. Die Lücke konnte ich dann mit schnellen Rundenzeiten schließen."

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