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Daumen hoch: Sandro Cortese wird weiterhin für Intact in der Moto2 starten

Das Intact-Team bestätigt nun auch offiziell, dass Sandro Cortese das letzte Jahr des Dreijahresplans erfüllen wird und auch 2015 in der Moto2-Klasse antritt

Eigentlich war es nur noch Formsache, aber jetzt ist es auch offiziell: Sandro Cortese wird auch 2015 für das Intact-Team aus Memmingen in der Moto2-Klasse an den Start gehen. Der Vertrag wurde zwischen dem Grand Prix von Malaysia und dem Saisonfinale in Valencia unterschrieben. Dass der 24-Jährige auch in der kommenden Saison auf dem Kalex-Motorrad von Intact sitzen wird, war schon im Vorfeld eine ausgemachte Sache: Das Team wurde Ende 2012 für den Bergheimer gegründet, der damals die Moto3-Klasse für sich entschieden hatte, und man entwickelte einen Dreijahresplan.

Zwei Jahre lang tritt man nun bereits in der Moto2-Klasse an, derzeit liegt Cortese auf WM-Rang acht. Im dritten Jahr will man nun den nächsten Schritt machen. "Natürlich freue ich mich riesig, dass wir das dritte Jahr fest besiegelt haben - nun auch offiziell", sagt Cortese. "Bis jetzt haben wir viel erreicht. Wir haben bei Null angefangen, als das Team Ende 2012 ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile konnten wir uns super in den Top 10 etablieren."

Wie er die ersten zwei Jahre des Dreijahres-Projekts bilanziert? "Dass das erste Jahr schwierig werden würde, wussten wir", beginnt er. "Im zweiten Jahr wollten wir so viel Top-10-Plätze wie möglich einfahren und den einen oder anderen Podestplatz erzielen. Klar, es hätten ein paar mehr Podestplätze sein können, aber wir haben wieder viel gelernt in dieser Saison." 2015 sei es das Ziel, "ein fester Bestandteil der Top 5 zu werden und mehrere Male auf dem Podium zu stehen. Im dritten Jahr peilen wir natürlich auch Siege an."

Auch Teamchef Stefan Keckeisen verweist auf den Dreijahresplan und freut sich, "dass wir im nächsten Jahr unsere Zusammenarbeit weiter fortsetzen." Bislang ist er mit dem Projekt zufrieden: "Die Stimmung und der Zusammenhalt zwischen dem Team und Sandro sind perfekt. Wir sprechen alle eine Sprache und verfolgen die gleichen Ziele."

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