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Weltmeister Marc Marquez ist der Mann, den es in Valencia zu schlagen gilt

Marc Marquez behauptet sich in Valencia auch im zweiten Freien Training an der Spitze - Ducati mit Steigerung, erster Motorschaden bei Suzuki

Die Sonne meinte es beim zweiten Freien Training der MotoGP in Valencia im Gegensatz zum ersten Freien Training nicht so gut und versteckte sich hinter dichten Wolken. Die Bestzeit vom Vormittag blieb somit bestehen. Im ersten Freien Training fuhr Honda-Werkspilot in 1:31.296 Minuten die Bestzeit. Der Spanier gab auch am Nachmittag das Tempo vor, war aber etwa eineinhalb Zehntelsekunden langsamer.

Die Uhr blieb in der zweiten Trainingseinheit bei 1:31.454 Minuten stehen. Und auch Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo konnte sich nicht steigern. Der WM-Dritte beendete das zweite Freie Training auf Position vier, belegt in der kombinierten Zeitenliste aber dank seiner Vormittagszeit den zweiten Platz. Verbessern konnten sich Ducati-Pilot Andrea Dovizioso und Forward-Pilot Aleix Espargaro.

Dovizioso war im zweiten Freien Training nur eine Zehntelsekunde langsamer als Marquez. Und auch Aleix Espargaro war in Schlagdistanz zum Weltmeister. In der kombinierten Zeitenliste schoben sich Dovizioso und Espargaro auf die Positionen drei und vier. Honda-Werkspilot Dani Pedrosa gelang am Nachmittag keine Steigerung. Deswegen rutschte der Spanier auf Positon fünf ab.

Einen großen Sprung machte Ducati-Werkspilot Cal Crutchlow. Der Brite verbesserte sich beim finalen Rennwochenende mit Ducati am Nachmittag auf Position sechs. Da sich Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi nicht verbessern konnte, ging es für den WM-Zweiten zwei Positionen nach hinten. Rossi beendete das zweite Freie Training nur auf Position zehn, belegt in der Tageswertung aber immerhin Platz sieben.

LCR-Honda-Pilot Stefan Bradl gelang im zweiten Freien Training der Einzug in die Top 10. Der ehemalige Moto2-Weltmeister konnte seine Vormittagszeit um mehr als eine halbe Sekunde verbessern. Sollte es am Samstagvormittag im dritten Freien Training regnen, muss der Deutsche nicht den Umweg über Q1 gehen. Tech-3-Pilot Pol Espargaro und Teamkollege Bradley Smith beenden den ersten Tag ebenfalls in den Top 10.

Open-Ducati-Pilot Hector Barbera fuhr am Nachmittag minimal langsamer als am Vormittag und fiel aus den Top 10. Der Spanier war als Elfter minimal schneller als Ducati-Markenkollege Michele Pirro mit der Factory-Maschine. Und auch die Pramac-Piloten Andrea Iannone und Yonny Hernandez waren langsamer als Barbera.

Katastrophal verlief der Tag für Gresini-Pilot Alvaro Bautista. Beim finalen Rennen mit der Satelliten-Honda enttäuschte der Spanier auf Position 16. Bautista war nur marginal schneller als die Open-Hondas von Kareal Abraham und Scott Redding. Ebenfalls ernüchternd war die Vorstellung von Suzuki: Randy de Puniet beendet den ersten Trainingstag aus Position 19. In den finalen Minuten des Trainings platzte der Motor der neuen GSX-RR. De Puniet musste die Suzuki abstellen.

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