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Jack Miller hat am Samstagmorgen ein Ausrufezeichen im WM-Kampf gesetzt

Vorteil Jack Miller: Der Australier ist in Valencia weiterhin schneller unterwegs als WM-Rivale Alex Marquez und sichert sich die Bestzeit im dritten Freien Training

Jack Miller scheint bestens für das große WM-Finale in Valencia am Sonntag gerüstet zu sein. Der Australier legte im dritten Freien Training am Samstagmorgen die Bestzeit hin und war damit erneut schneller als WM-Rivale Alex Marquez (Honda). Am Ende lag seine schnellste Rundenzeit am Ende bei 1:39.068 Minuten, womit der WM-Zweite seine schnellste Zeit des Freitags um fast acht Zehntel unterbot.

Marquez kam mit den kühleren Bedingungen am Samstagmorgen nicht so gut zurecht wie der KTM-Pilot. Der WM-Spitzenreiter landete mit mehr als drei Zehnteln Rückstand nur auf dem fünften Platz. An der Spitze sortierten sich stattdessen hinter Miller Juanfran Guevara (Kalex-KTM) und John McPhee (Honda) vom Racing-Team-Germany auf den Plätzen zwei und drei ein.

Guevara kam am Ende zwar bis auf 0,088 Sekunden an die Bestzeit heran, musste sich allerdings mit der Rolle des ersten Verfolgers zufriedengeben. Niccolo Antonelli (KTM), der am Freitag noch die schnellste Rundenzeit in der Moto3 gesetzt hatte, konnte am Samstagmorgen nicht an seine gute Leistung anknüpfen und landete nur auf dem zwölften Platz.

Rang vier ging währenddessen an Isaac Vinales (KTM), Sechster wurde Niklas Ajo (Husqvarna). Die Top 10 komplettierten Romano Fenati (KTM), Alex Rins (Honda), Jorge Navarro (Kalex-KTM) und Efren Vazquez (Honda). Insgesamt war die kleinste Klasse in der Motorrad-Weltmeisterschaft ziemlich schnell unterwegs. Die ersten sechs Piloten blieben allesamt unter der Pole-Zeit von 1:39.459 Minuten aus dem vergangenen Jahr.

Die einzigen Stürze des Vormittags mussten Andrea Migno (Mahindra) und Wildcard-Inhaber Gabriel Rodrigo (KTM) verkraften. Besonders für Migno ein bitterer Rückschlag: Nachdem er am Freitag noch den fünften Platz in der kombinierten Zeitenliste belegt hatte, reichte es nach seinem Sturz im dritten Freien Training nur zu Rang 23. Auch die beiden deutschen Piloten fanden sich im hinteren Teil des Feldes wieder. Philipp Öttl wurde mit fast zwei Sekunden Rückstand 28., Luca Grünwald (beide Kalex-KTM) landete einen Platz dahinter.

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