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Weltmeister "Tito" Rabat will seine Saison mit einem weiteren Sieg krönen

"Tito" Rabat stellt beim Saisonfinale in Valencia mit seiner elften Pole-Position der Saison einen neuen Rekord auf - Johann Zarco und Franco Morbidelli in Reihe eins

Weltmeister Esteve "Tito" Rabat hat sich beim Saisonfinale in Valencia seine vierte Pole-Position in Folge und seine elfte in der Saison 2014 gesichert. Der Spanier umrundete den Kurs in 1:35.199 Minuten und war damit zwar minimal langsamer als noch am Vormittag im dritten Freien Training, allerdings reichte diese Zeit, um sich mit einem Vorsprung von nur 0,043 Sekunden vor Johann Zarco den besten Startplatz zu sichern.

"Ich bin so glücklich, dass ich hier einmal ein Wochenende ganz ohne Druck fahren kann", freut sich der bereits als Champion feststehende Rabat und ergänzt: "Ich kann meinen Heim-Grand-Prix einfach genießen. Morgen will ich einfach pushen. Am Ende war es sehr windig und ich bin ziemlich gerutscht. Morgen will ich dann mein Bestes geben, einen guten Start erwischen und um den Sieg kämpfen."

Mit seinen elf Pole-Positions stellte Rabat gleichzeitig einen neuen Rekord auf, denn so viele erste Startplätze hatte in der mittleren Kategorie vor ihm bisher kein anderer Pilot in einer Saison geholt. Sein erster Verfolger am Sonntag wird dann Zarco sein. "Es sieht sehr gut aus. Am Freitag war ich sehr stark, am Samstag dann nicht mehr so sehr", berichtet der Franzose.

"Wir sind sehr schlecht in das Qualifying gestartet, also ist es sehr gut, es noch auf den zweiten Platz geschafft zu haben. Ich habe die Pole-Position verpasst, aber das ist kein Drama. Wir werden morgen an der Pace arbeiten, wollen ruhig bleiben und um den Sieg kämpfen, wenn das möglich ist", so Zarco. Rang drei sicherte sich Franco Morbidelli, der damit am Sonntag erstmals in seiner Grand-Prix-Karriere aus der ersten Reihe starten wird.

Platz vier ging an Tom Lüthi, der die Session zu Beginn sogar einige Zeit angeführt hatte. Suter-Markenkollege Xavier Simon landete dahinter auf Position fünf. Erfreulich aus deutscher Sicht: Marcel Schrötter schaffte es als Sechster ebenfalls in die zweite Startreihe. Der Tech-3-Pilot profitierte auf seiner schnellen Runde von dem Windschatten, den er sich bei Mika Kallio (Kalex) holte. Der Finne, der am heutigen Samstag 32 wird, machte sich selbst allerdings kein Geburtstagsgeschenk, er landete nur auf Rang neun.

Besser lief es bei Jonas Folger, der Siebter wurde. Neben ihm wird am Sonntag Maverick Vinales (beide Kalex) starten, der im kommenden Jahr in die MotoGP aufsteigen wird. Dessen Teamkollege Luis Salom komplettierte die Top 10. Dominique Aegerter (Suter) verpasste die ersten Zehn ganz knapp, er beendete das Qualifying auf Position elf.

Noch schlimmer lief es für Sandro Cortese. Der Deutsche war zwischenzeitlich zwar gut unterwegs, stürzte dann allerdings und wurde dadurch am Ende lediglich 16. Jordi Torres (Suter) und Florian Marino (Kalex) waren die beiden weiteren Sturzopfer im Qualifying. Für beide war es bereits der zweite Abflug des Tages. Das Moto2-Rennen in Valencia beginnt am Sonntag um 12:20 Uhr MEZ.

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