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Nur Platz fünf: Marc Marquez muss nach einem Fehler aus der zweiten Reihe starten

Marc Marquez stürzte am Samstag gleich zweimal, hat den Sieg am Sonntag allerdings noch nicht abgeschrieben - Der Spanier fühlt sich auf seiner Honda wohl

Seine 14. Pole-Position der Saison 2014 hat Marc Marquez in Valencia verpasst. Der Weltmeister ging als klarer Favorit ins Qualifying, stürzte dort allerdings in der Schlussphase und landete dadurch nur auf Position fünf. Bereits im dritten Freien Training war der Spanier mit seiner Honda im Kiesbett gelandet. Kurioserweise passierte ihm im Qualifying dann exakt der gleiche Fehler noch einmal.

"Ich bin zufrieden, denn morgen sollte ich um den Sieg kämpfen können", gibt sich Marquez jedoch kämpferisch und ergänzt: "Mein Rhythmus ist wirklich gut und ich fühle mich auf dem Motorrad wohl. Gleichzeitig bin ich aber auch enttäuscht und es tut mir leid für das Team, dass ich heute zweimal exakt den gleichen Fehler gemacht habe. Das darf nicht passieren. Ich war nicht zu schnell unterwegs, ich habe nur beim Bremsen einen Fehler gemacht."

"Da muss ich mich verbessern. Deshalb bin ich etwas enttäuscht, aber andererseits bin ich für morgen bereit und das ist das Wichtigste", so der Spanier, der auf Nachfrage erklärt: "Es war einfach ein Fehler. Ich bremste und als ich anschließend wieder das Gas öffnen wollte, berührte ich die Vorderradbremse. Vielleicht bin ich einfach zu entspannt gefahren oder so etwas. Da muss ich besser aufpassen, ganz besonders morgen."

War der Spanier möglicherweise mit den Gedanken bei seinem Bruder Alex, der in der Moto3 um den WM-Titel kämpft? "Natürlich lenkt mich das etwas ab", sagt Marquez mit einem Lachen und ergänzt: "Wenn er fährt, dann schaue ich mir das natürlich an, denn es ist ein wichtiges Wochenende für ihn. Aber ich bin nicht nervös, denn er macht das sehr gut. Er macht das, was wir zuhause besprochen haben."

Auf die Frage, ob die kühlen Temperaturen ein Problem für den Vorderreifen seien, antwortet der Spanier: "Das ist hier kein großes Problem, denn hier gibt es weniger Bumps als in Australien. Dadurch kann der Reifen das besser absorbieren. Es ist kein Problem. Allerdings bin ich heute Morgen eine 1:30.9 gefahren, obwohl ich nicht gepusht habe. Da war kein Wind da. Am Nachmittag war es mit dem Wind viel schwieriger, diese Rundenzeiten zu fahren."

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