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Valentino Rossi empfindet mehr Druck, wenn seine Mutter vor Ort ist
Valentino Rossi empfindet mehr Druck, wenn seine Mutter vor Ort ist © FGlaenzel

Im Gegensatz zu den Ratschlägen von Mutter Stefanie ist Valentino Rossi die Meinung von Vater und Ex-Grand-Prix-Pilot Graziano wichtig

Graziano Rossi ist ein gern gesehener Gast in der Box von Valentino Rossi. Der ehemalige Grand-Prix-Pilot, der in seiner Karriere drei WM-Läufe gewann, war auch in der abgelaufenen Saison einige Male vor Ort. Publikumsliebling Rossi genießt es, wenn sein Vater an den Rennwochenenden in seiner Nähe ist. Die Ratschläge des 62-Jährigen bedeuten dem Yamaha-Werkspilot sehr viel.

"Graziano war in diesem Jahr nicht oft vor Ort. Er schaut vorbei, wenn es sich einrichten lässt. Wir sprechen immer über die technischen Aspekte. Manchmal hilft er mir und erklärt, wie ich besser fahren kann oder warum ich mich nicht gegen die anderen Fahrer durchsetzen kann. Es ist immer interessant, ihm zu erklären, was wir am Motorrad ändern, und seine Sichtweise zu hören", bemerkt Rossi auf der offiziellen Seite der MotoGP.

Die Anwesenheit von Mutter Stefanie hingegen sorgt für andere Reaktionen: "Sie schaut bei einigen Rennen vorbei, aber nicht bei allen. Doch das ist okay. Wenn sie vorbeischaut, bin ich etwas angespannter und stehe stärker unter Druck", gesteht Rossi. "Sie denkt, dass sie sehr viel von Motorrädern versteht. Sie spricht mit mir über Vorderreifen, Einstellungen und wie man in den Kurven schnell ist. Ich sage immer: 'Ja Mutti, okay, okay!'"

Mit Luca Marini hat Rossi ein weiteres Familienmitglied, das ab und an vor Ort ist. Der Halbbruder hat sich dazu entschieden, ebenfalls Rennfahrer zu werden. "Es ist ziemlich schwierig für ihn. Er hat dadurch Vorteile, doch es sorgt auch für Nachteile. Sein Wunsch, ein Rennfahrer zu sein, ist eine sehr mutige Entscheidung. Er ist gut und sehr schnell. Doch es gibt ein Problem: Er wird immer größer. Vermutlich wird er größer als ich. Doch er mag den Rennsport. Er ist sehr leidenschaftlich", so Rossi.

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