vergrößernverkleinern
Bei KTM ist aktuell viel los: Schon im Herbst soll das Motorrad sein Rollout haben
Bei KTM ist aktuell viel los: Schon im Herbst soll das Motorrad sein Rollout haben © KTM

Momentan befindet sich KTM noch immer in der Frühphase seines MotoGP-Projekts - Bis zum Herbst will man allerdings ein Motorrad auf die Strecke bringen

2017 will KTM in die MotoGP zurückkehren. Langsam aber sicher nimmt das Projekt immer konkretere Formen an, zuletzt wurde mit Mike Leitner ein weiterer erfahrener Mann ins Boot geholt. Bis zum Ende des Jahres 2015 wollen die Österreicher ihr Motorrad soweit fertigstellen, dass Testpilot Alex Hofmann die ersten Runden drehen kann. Momentan befindet sich das neue Team allerdings noch in der Findungsphase.

"Im Augenblick geht es um sehr mühsame Kleinarbeit", berichtet KTM-Motorsportchef Pit Beirer gegenüber 'Speedweek' und erklärt: "Wir haben inzwischen einen Haufen neuer Techniker im Haus, die wir zuerst einmal kennenlernen müssen. Sie müssen die Abläufe bei KTM kennenlernen und sich auf ihrem Arbeitsplatz einrichten. Es taucht alle paar Tage ein neues Gesicht auf. Per Jahresende sind einige Verträge ausgelaufen von Leuten, die jetzt bei uns anfangen dürfen."

"Außerdem brauchen wir auch Techniker, die irgendwann einmal Hardware zusammenschrauben können. Dieses Personal brauchen wir momentan noch nicht, weil noch kein Motorrad existiert", sagt Beirer. Das soll sich allerdings bald ändern, im Mai sind erste Prüfstandversuche geplant. Dieser Plan sei zumindest "bisher noch in Stein gemeißelt." Im Herbst soll es dann ans Eingemachte gehen.

Auf die Frage, ob das Rollout im September beziehungsweise spätestens im Oktober stattfinden soll, antwortet Beirer: "Ja, das muss unser Ziel sein, das Motorrad bis dahin auf der Strecke zu haben. Sonst müssen wir das Rollout auf dem Prüfstand machen, weil die Asphalttemperaturen gegen null gehen. Wir wollen das Rollout noch bei vernünftigen Temperaturen hinbringen."

Gleichzeitig nutzt der Österreicher die Gelegenheit, einen kleinen Bewerbungsaufruf zu starten: "Wir brauchen für 2016 noch einen Testfahrer, der am besten noch 2015 aktiv an MotoGP-Rennen teilgenommen hat und uns Aufschlüsse geben kann." Das Rollout könnte derweil auf dem Red-Bull-Ring stattfinden: "Das Rollout könnte man dort durchführen. Es soll aber niemand daraus schließen, dass wir dann 2016 beim Österreich-Grand-Prix bereits mit einer Wildcard antreten. Damit befassen wir uns noch nicht."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel