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In Mugello wird derzeit im Sinne der Sicherheit fleißig umgebaut
In Mugello wird derzeit im Sinne der Sicherheit fleißig umgebaut © FGlaenzel

Durch den Umbau zahlreicher Auslaufzonen soll der schnelle und anspruchsvolle Kurs von Mugello zu einem Musterbeispiel in Sachen Sicherheit werden

Auf der Rennstrecke von Mugello sind derzeit keine Rennfahrer, dafür aber umso mehr Bauarbeiter aktiv. Der Kurs in der Toskana, der im Besitz von Ferrari ist, wird vor dem Italien-Grand-Prix der MotoGP am 31. Mai an einigen Stellen umgebaut. Die Arbeiten konzentrieren sich dabei vor allem auf die Auslaufzonen und sollen den schnellen und technisch anspruchsvollen Kurs sicherer machen.

So wird die Auslaufzone der Schlusskurve "Bucine" überarbeitet die die Begrenzungsmauern zurückgesetzt. Doch auch in zahlreichen anderen Kurven wird derzeit gebaut. So werden in San Donato (1), Luco (2), Materassi (4), Casanova (6), Savelli (7), Arrabbiata 1 (8), Scarperia (10) und Correntaio (12) Teile der Auslaufzonen asphaltiert.

Franco Uncini, Sicherheitsbeauftragter des Motorrad-Weltverbands FIM zeigte sich mit den getroffenen Maßnahmen zufrieden. "Der Umbau in 'Bucine' war schon lange ein Ziel, welches die MotoGP gefordert hat", wird der Italiener von 'MCN' zitiert. "Ähnliche Veränderungen in anderen Kurven werden die Sicherheit der Fahrer verbessern."

Obwohl die asphaltierten Auslaufzonen nicht unumstritten sind, sieht Uncini die Streckenbetreiber auf dem richtigen Weg. "Dank des Managements ist man in Mugello immer bemüht, die Sicherheit zu erhöhen. Das ist ein Vorbild, an dem sich viele andere Rennstrecken ein Beispiel nehmen können", lobt Uncini seine Landsleute.

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