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Marc Marquez fuhr am zweiten Testtag in Sepang die Bestzeit
Marc Marquez fuhr am zweiten Testtag in Sepang die Bestzeit © HRC

Honda behebt das Bremsproblem, und prompt fährt Marc Marquez beim MotoGP-Test in Sepang an die Spitze - Dani Pedrosa widmet sich der Abstimmungsarbeit

Nachdem Marc Marquez aufgrund von Bremsproblemen an seiner Honda den ersten Tag des MotoGP-Tests in Sepang auf der für ihn ungewohnten sechsten Position beendet hatte, lief das Motorrad am Dienstag wieder rund. Und prompt erschien Marquez wieder an seinem angestammten Platz ganz oben in den Zeitenliste. Seine Zeit von 1:59.844 Minuten war die schnellste das Tages. Teamkollege Dani Pedrosa reihte sich mit einer Zeit von 2:00.275 Minuten auf Rang fünf ein.

"Ich bin zufrieden, denn das Problem von gestern ist verschwunden", freut sich Marquez im Interview mit 'MotoGP.com' über den problemlosen Testtag. "Wir haben angefangen, verschiedene Dinge auszuprobieren, hatten aber nicht genug Zeit, um alles zu testen und werden daher morgen weitermachen, so Marquez.

Heute konzentrierten sich der Weltmeister und sein Team auf die Elektronik, morgen sollen dann verschiedne Abstimmungen des Chassis getestet werden. Durch die Probleme des Montags ist das Testprogramm von Marquez trotz seiner 63 Runden vom Dienstag in Verzug. "Daher muss ich sehen, ob morgen genug Zeit für Longruns bleibt, aber diese Tests sind wichtiger für Honda, damit wir in Katar mit dem richtigen Motorrad und der richtigen Abstimmung anfangen", sagt er.

Eine Stunde vor Testende herrschte dann plötzlich Aufregung in der Honda-Box, denn in Kurve vier lag Marquez plötzlich am Boden. "Das war ein wirklich dummer Sturz", sagt er. "Ich bin aus der Box herausgefahren und in Kurve vier dann von der Bahn abgekommen. Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich gestürzt bin", schüttelt Marquez den Kopf. "Ich hatte aber Glück, denn dem Motorrad ist nichts passiert, sodass wir keine Zeit verloren haben."

Bei Teamkollege Pedrosa stand am Dienstag Abstimmungsarbeit auf dem Programm. "Heute haben wir uns auf das Fahrwerk des Motorrads konzentriert. Wir haben viele verschiedene Einstellungen getestet und nach einer guten Abstimmung gesucht", sagt er. "Die harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Obwohl es sehr heiß war, bin ich viele Runden gefahren und haben am Ende einen kleinen Schritt nach vorne gemacht."

"Wir müssen noch viel verbessern, haben aber Fortschritte gemacht und sind gut in Form. Ich bekomme immer mehr Vertrauen zum Motorrad und habe ein besseres Gefühl für die Reifen", so Pedrosa weiter. "Außerdem haben wir Stärken und Schwachstellen entdeckt, an denen wir bei zukünftigen Tests arbeiten können."

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