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Jorge Lorenzo war am Dienstag vier Zehntelsekunden schneller als Rossi
Jorge Lorenzo war am Dienstag vier Zehntelsekunden schneller als Rossi © Yamaha

Ausgeschlafener Jorge Lorenzo verpasst die Tagesbestzeit von Marc Marquez knapp - Valentino Rossi schont Reifen für Schlussattacke am Mittwoch

Am ersten Tag der zweiten MotoGP-Testwoche in Sepang war die Bestzeit dank Valentino Rossi noch an Yamaha gegangen. Am zweiten Tag übernahm Honda mit Weltmeister Marc Marquez wieder das Kommando. Yamaha lag jedoch nicht weit zurück. Jorge Lorenzo war am Dienstag mit einer Zeit von 1:59.902 Minuten der schnellere der beiden Werksfahrer auf der M1 und verpasste die Tagesbestzeit von Marquez nur um 58 Tausendstelsekunden.

"Heute lief es deutlich besser", kommentiert Lorenzo, der sich am Montag mit mehr als sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Teamkollege Rossi nur als Fünfter eingereiht hatte. "Ich konnte mehr als acht Stunden lang schlafen und hatte so viel mehr Energie als am ersten Tag", erklärt der Spanier seine Leistungssteigerung. Zudem habe sich das Handling der M1 verbessert.

"Abgesehen von den letzten zwei Stunden fuhr ich fast den gesamten Tag lang 2:00er-Rundenzeiten. Das ist mit dem vorangegangenen Test vergleichbar, obwohl die Bedingungen schlechter sind. Ich bin also zufrieden", spricht Lorenzo auf die im Vergleich zu vor drei Wochen deutlich höheren Temperaturen und den damit einhergehenden niedrigeren Grip an.

Rossi konzentrierte sich am zweiten Testtag dieser Woche auf das Ausprobieren verschiedener Setup-Varianten. Mit einer Zeit von 2:00.308 Minuten und einem Rückstand von vier Zehntelsekunden auf Lorenzo belegte "The Doctor" Platz sechs, verzichtete aber bewusst auf eine Schlussattacke. Diese hat er sich vielmehr für den Mittwoch aufgehoben.

"Wir probierten verschiedene Gabeln und konzentrierten uns insbesondere darauf, die Haftung am Hinterrad beim Herausbeschleunigen aus den Kurven zu verbessern. Zudem arbeiteten wir weiter am Getriebe", sagt Rossi und kündigt an: "Für morgen sind wir bereit, denn morgen zählt es." Für seine Schlussattacke am Mittwoch hat sich der siebenmalige Weltmeister der Königsklasse frische Reifen aufgespart. Als Ziel hat er sich gesetzt, seine persönliche Bestzeit von 1:59.401 Minuten, die ihm am Schlusstag des ersten Sepang-Tests gelang, zu verbessern.

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