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Jonas Folger
Jonas Folger überzeugte beim Qualifying in Assen © Getty Images

Auf Jonas Folger ruhen die Hoffnungen der vielen deutschen Motorrad-Fans beim Großen Preis der Niederlande.

In Assen wurde der 21-Jährige im Moto2-Qualifying Fünfter und nimmt im Rennen am Samstag (12.20 Uhr) einen Podiumsplatz ins Visier. "Die Position ist absolut in Ordnung. Meine Pace ist nicht schlecht", sagte Folger.

Der Wahl-Spanier aus Tordera lag allerdings mehr als eine Sekunde hinter Pole-Setter Johann Zarco (Frankreich/beide Kalex).

"Wenn wir aufs Trepperl wollen, müssen wir mindestens vier Zehntel finden", meinte Folger. Der Abstand zu Zarco sei "überraschend groß". Sandro Cortese (Berkheim/Kalex) startet von Platz 14, Marcel Schrötter (Tordera/Mistral) von Position 17 und Florian Alt (Nümbrecht/Suter) von Rang 28.

Stefan Bradl bestätigte dagegen im Kampf gegen die Uhr seinen Aufwärtstrend. Der Zahlinger wurde in der MotoGP 13. und durfte sich über das beste Qualifying-Ergebnis der bisherigen Saison freuen. Bradl (Yamaha) hatte vor zwei Wochen beim Großen Preis von Katalonien bereits als Achter überzeugt. Für den 25-Jährigen war es das mit Abstand beste Rennen eines insgesamt enttäuschenden Jahres.

"Ich bin zufrieden mit dem Tag. Für morgen sieht es gut aus", sagte Bradl: "Es ist gut, dass wir da weitergemacht haben, wo wir in Barcelona aufgehört haben.

Den ersten Startplatz für den achten WM-Lauf (14.00 Uhr) eroberte WM-Spitzenreiter Valentino Rossi (Yamaha). Neben dem neunmaligen Weltmeister aus Italien stehen Aleix Espargaro (Suzuki) und Titelverteidiger Marc Marquez (Honda). Jorge Lorenzo (Yamaha/alle Spanien), Sieger der vergangenen vier Rennen, wurde nur Achter.

Philipp Öttl (Ainring/KTM) geht aus der vierten Reihe ins Moto3-Rennen (11.00 Uhr/alle Eurosport). Der 19-Jährige, vor zwei Wochen Zehnter, kam auf den zwölften Platz. Gaststarter Kevin Hanus (Nürnberg/Honda) wurde 36. und Letzter. Die Pole holte sich wie zuletzt in Spanien der Italiener Enea Bastianini (Honda).

Die Dutch TT findet in diesem Jahr zum letzten Mal samstags statt. Ab 2016 wird wie bei den anderen 17 Rennen am Sonntag gefahren. Mit der Maßnahme sollen höhere Zuschauerzahlen und eine größere mediale Beachtung erreicht werden.

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