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Stefan Bradl musste operiert werden
Stefan Bradl musste operiert werden © Getty Images

Lokalmatador Stefan Bradl muss wegen seines in Assen erlittenen Kahnbeinbruchs auf den Start beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring am kommenden Wochenende verzichten.

Das bestätigte der 25 Jahre alte Yamaha-Fahrer bei Speedweek.

Die Königsklasse MotoGP wird damit beim deutschen Rennen ohne deutsche Beteiligung ausgetragen.

Bradl wird trotzdem vor Ort sein, um Sponsoren-Termine zu absolvieren.

"Alle haben mir geraten, d as Rennen auf dem Sachsenring auszulassen. Die Ärzte sagen, der Kahnbeinbruch braucht vier bis sechs Wochen, bis er fest verheilt ist, weil das Kahnbein eben sehr schlecht durchblutet ist", sagte Bradl: "Eine vorzeitige Belastung kann zu Arthrose führen, dann bleibt die Beweglichkeit des rechten Handgelenks womöglich für den Rest meines Lebens eingeschränkt. Wenn ich mir anschaue, in welche m Zustand das Handgelenk am Sonntag fünf Tage vor dem ersten Training auf dem Sachsenring war, dann muss ich sagen: Wenn ich fahre, dann kommt nichts Gescheites dabei raus."

Die Schwellung sei seit der Operation der rechten Hand am 29. Juni zwar zurückgegangen, "aber das Handgelenk lässt sich nicht ausreichend bewegen, bei weitem nicht", erklärte Bradl: "Die Schmerzen sind auch immer noch stark. Ich nehme jeden Tag drei Schmerztabletten, jeweils nach dem Essen, dadurch geht auch das Wundsekret raus, und die Schwellung wird geringer."

Ein Start beim nächsten Rennen, das erst drei Wochen später in Indianapolis steigt, sei aber "realistisch", versicherte der Moto2-Weltmeister von 2011: "Indy wird sicher auch anspruchsvoll nach dieser Verletzung. Aber ich hoffe halt, dass ich bis dahin wieder schmerzfrei bin und der Bruch bis dahin fest verheilt ist."

Ersetzt wird Bradl auf dem Sachsenring vom Italiener Claudio Corti. Der 28-Jährige war 2013 noch Stammfahrer des Forward-Teams.

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