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Valentino Rossi (hinten) attackierte Marc Marquez
Valentino Rossi (hinten) attackierte beim Großen Preis von Malaysia Marc Marquez © Getty Images

Die Diskussion um die Attacke von Motorrad-Superstar Valentino Rossi gegen Weltmeister Marc Marquez beim Großen Preis von Malaysia geht in die nächste Runde.

Nun wehrt sich das Yamaha-Werksteam des Italieners Rossi (36) gegen Pressemitteilungen des MotoGP-Kontrahenten Honda, für den der Spanier Marquez (22) fährt.

"Yamaha möchte sein Unverständnis über die Wortwahl zum Ausdruck bringen. In beiden Verlautbarungen wird behauptet, Rossi habe gegen Marquez' Motorrad getreten. Dies ist eine Mutmaßung und bei der Untersuchung der Rennleitung nicht bewiesen worden", heißt es in einer Stellungnahme des Yamaha-Teams. Die Stimmung zwischen den japanischen Rivalen ist gespannt.

Marquez war durch die rücksichtslose Aktion von WM-Spitzenreiter Rossi gestürzt und ausgeschieden. Der neunmalige Weltmeister wurde für sein Verhalten bestraft und muss beim Saisonfinale der MotoGP am Sonntag in Valencia (14 Uhr) vom letzten Platz starten. Rossi hat Einspruch gegen die Entscheidung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt.

Der Yamaha-Rennstall brachte neben der Kritik zum Ausdruck, dass man keine "weiteren Diskussionen zur unglücklichen Affäre" führen und die Saison bestmöglich Zu Ende bringen wolle. Rossi kämpft mit seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo um den Titel, der Spanier hat sieben Punkte Rückstand.

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