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Jonas Folger holte in Mugello einen Punkt
Jonas Folger stürzte in der zweiten Runde © Getty Images

Nach seiner Unterschrift bei einem MotoGP-Team stürzt Jonas Folger in der Moto2 schon in der zweiten Runde. In der Moto3 verletzt sich Philipp Öttl.

Drei Tage nach der Unterschrift unter seinen ersten MotoGP-Vertrag hat Jonas Folger eine schwere Enttäuschung erlebt.

Beim Großen Preis von Frankreich stürzte der 22-Jährige in der zweiten Runde des Moto2-Rennens und konnte nicht weiterfahren. Folger lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz neun.

Folger, der im spanischen Tordera lebt, hatte am Donnerstag einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison beim französischen Team Tech3-Yamaha unterzeichnet und steigt 2017 in die Königsklasse auf. Der Oberbayer hat in seiner Motorrad-Karriere bislang vier Grand-Prix-Siege geholt.

 "Wir haben insgesamt vier Stürze gehabt, was mir glaube ich in meiner ganzen Karriere noch nicht passiert ist", sagte Folger: "Wir müssen dieses Rennen jetzt vergessen, und ich bin mir ganz sicher, dass wir in Mugello wieder stärker sein werden."

Schrötter auf Platz 14

Als einzig verbliebener deutscher Pilot belegte Folgers Mitbewohner Marcel Schrötter in Le Mans den 14. Platz und holte zwei Punkte. Sandro Cortese, Folgers Teamkollege beim deutschen Rennstall Intact GP, war am Freitag wegen Knieproblemen abgereist.

Alex Rins (Spanien) holte seinen zweiten Saisonsieg und entriss Sam Lowes (Großbritannien) die Spitzenposition im Gesamtklassement. Das Podium komplettierten der Italiener Simone Corsi und Tom Lüthi aus der Schweiz. Lowes wurde Sechster. 

Öttl muss operiert werden

In der Moto3 ging auch Philipp Öttl wie Folger leer aus und verletzte sich. Der 20 Jahre alte KTM-Pilot stürzte nach wenigen Runden und musste aufgeben.

Öttl zog sich einen Handbruch zu und wird am Montag operiert. 

"Er hatte einen Highsider in der Zielkurve. Die erste Diagnose war, dass sein rechtes Handgelenk gebrochen ist. Das bestätigte sich nach den Röntgen-Aufnahmen", sagte Peter Öttl, ehemaliger Rennfahrer und Besitzer des Teams seines Sohnes, bei speedweek.com.

Öttl, der zuvor bei jedem Rennen in diesem Jahr in die Punkte gefahren war, hatte am Samstag im Qualifying nur Platz 18 belegt. Im Grand Prix fiel der WM-Zehnte (27 Punkte) schon in der ersten Runde des Grand Prix bis auf Position 23 zurück, ehe sein Missgeschick in der letzten Kurve des Kurses seinen Renntag vorzeitig beendete.

Sieg für Binder

Der Südarikaner Brad Binder feierte nach dem Triumph in Jerez/Spanien seinen zweiten Sieg in Folge und baute die Führung im WM-Klassement aus. Der KTM-Fahrer gewann vor seinem italienischen Markenkollegen Romano Fenati und Jorge Navarro aus Spanien (Honda). Binder liegt in der WM-Wertung mit 102 Punkten vor Navarro (78) sowie Fenati (67). 

Öttl, der zuvor bei jedem Rennen in diesem Jahr in die Punkte gefahren war, hatte am Samstag im Qualifying nur Platz 18 belegt.

Im Grand Prix fiel der WM-Zehnte (27 Punkte) schon in der ersten Runde des Grand Prix bis auf Position 23 zurück, ehe sein Missgeschick in der letzten Kurve des Kurses seinen Renntag vorzeitig beendete.

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