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Stefan Bradl fuhr in der MotoGP zuletzt nur noch hinterher © Getty Images

Stefan Bradl kehrt der MotoGP den Rücken und wechselt in die Superbike-WM. Als Grund für den Abschied nennt er vor allem die sportliche Perspektive.

Der frühere Moto2-Weltmeister Stefan Bradl verlässt die Motorrad-Königsklasse MotoGP und wechselt zur neuen Saison in die Superbike-WM. Einen entsprechenden Bericht des Fachmagazins Speedweek bestätigte er am Dienstag.

Einen Vertrag bei einem neuen Arbeitgeber habe er noch nicht unterschrieben, die Verhandlungen befänden sich aber "auf der Zielgeraden", so Bradl. Als Favorit gilt das Werksteam von Honda.

Nachdem sein Aprilia-Team auf eine Vertragsverlängerung verzichtet hatte, seien auch Verhandlungen mit Avintia-Ducati ergebnislos geblieben, sagte Bradl.

Chance aufs Podium reizvoll

Den Abschied aus der MotoGP begründete der 26-Jährige vor allem mit den sportlichen Perspektiven: "Natürlich ist mir die Entscheidung, künftig in der sogenannten zweiten Liga zu fahren, nicht leicht gefallen. Aber die Chance auf Podiumsplatzierungen zu haben, ist einfach sehr reizvoll."

Bradl, einziger deutscher MotoGP-Pilot, fuhr seit seinem Abschied von LCR-Honda nach der Saison 2014 nicht mehr vorne mit. Nachdem er 2015 mit nur 17 Punkten als WM-18. enttäuscht hatte, kam der frühere Moto2-Champion in dieser Saison immerhin viermal unter die Top 10.

Zuletzt musste Bradl wegen einer bei einem Sturz im Warm-up zum Heimrennen auf dem Sachsenring erlittenen Gehirnerschütterung aussetzen.

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