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Stefan Bradl
Stefan Bradl fährt seit 2012 in der MotoGP © Getty Images

Stefan Bradl stürzt im Training zum Großen Preis von Deutschland in der berüchtigten Kurve 11. An die Veranstalter stellt er anschließend Forderungen.

Der frühere Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl hat die Verhältnisse am Sachsenring nach seinem Sturz im ersten freien Training zum Großen Preis von Deutschland kritisiert.

Der Zahlinger war wie vier seiner MotoGP-Konkurrenten in der seit Jahren berüchtigten Kurve 11 zu Fall gekommen.

"Es ist einfach eine kritische Stelle. Ich werde es ansprechen. Es muss was passieren, um die Kurve 11 sicherer zu machen", sagte der 26-Jährige.

Kurz nach Weltmeister Jorge Lorenzo (Spanien/Yamaha) rutschte Bradl mit seiner Aprilia ins Kiesbett, glücklicherweise gab es keine Kollision. "Mir ist nix passiert."

Traditionell gibt es in der Bergab-Passage Probleme, da es nach vielen Linkskurven erstmals wieder rechtsrum geht und dann häufig der abgekühlte Vorderreifen wegrutscht. "Die Flanke kühlt ab", erklärte Bradl. Auch die neuen asymmetrischen Reifen, bei denen beide Seiten unterschiedlich hart sind, seien nicht wirklich eine Lösung.

Bradl lobte die Stimmung am Sachsenring, dem Kurs kann er aber nach wie vor nichts abgewinnen: "Das ist eine Strecke, die keinen Spaß macht. Die Strecke ist öde, ein richtiger Schmarrn."

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