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Stefan Bradl sieht seine Zukunft in der Superbike-WM
Stefan Bradl landete in Spielberg auf Platz 19 © Getty Images

Andrea Iannone beschert Ducati in Österreich den ersten MotoGP-Triumph nach sechs Jahren. Dahinter folgen ein Teamkollege und ein Altmeister. Bradl landet weit hinten.

Stefan Bradls Abschiedstournee MotoGP hat mit einer Enttäuschung begonnen.

Der Zahlinger Ex-Weltmeister, der im kommenden Jahr in der zweitklassigen Superbike-WM starten wird, landete beim Großen Preis von Österreich weit abgeschlagen auf dem 19. Platz.

Den Sieg im zehnten WM-Saisonrennen sicherte sich Andrea Iannnone (Italien), der Ducati damit den ersten MotoGP-Erfolg seit knapp sechs Jahren bescherte. Den bis dato letzten Sieg für die Italiener hatte Casey Stoner am 17. Oktober 2010 durch seinen Heimerfolg in Australien geholt.

Hinter Iannnone folgten sein Markenkollege Andrea Dovizioso (Italien), Weltmeister Jorge Lorenzo (Spanien/Yamaha) und der italienische Superstar Valentino Rossi (Yamaha). WM-Spitzenreiter Marc Marquez (Spanien/Honda) wurde einen Tag nach seinem schmerzhaften Sturz im Training, bei dem er sich die Schulter ausgekugelt hatte, Fünfter.

"Ich will mich mit guten Ergebnissen verabschieden", hatte Bradl im Vorfeld des Rennens bei Eurosport gesagt - doch nach nur wenigen Runden war dieses Vorhaben zumindest für den Lauf in Spielberg hinfällig: Die Rennleitung ahndete einen Frühstart des 26 Jahre alten Bayern mit einer Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse, durch die Bradl entscheidend zurückfiel und ein einsames Rennen am Endes des Feldes fuhr.

In der Gesamtwertung bleibt Marquez nach zehn Rennen mit 181 Punkten vorne, Lorenzo (138) und Rossi (124) folgen auf den Plätzen. Bradl rutschte mit unverändert 37 Punkten vom 15. auf den 16. Rang ab.

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