vergrößernverkleinern
In der VLN sind auch 2017 die Startfelder wieder gut gefüllt
In der VLN sind auch 2017 die Startfelder wieder gut gefüllt © VLN

Beim 42. DMV 4-Stunden-Rennen kommen GT3-Fahrzeuge von Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Mercedes und Porsche in die "Grüne Hölle"

Sie gehört zur Nordschleife wie die das Brötchen zur Bratwust. Die VLN Langstreckenmeisterschaft begeistert schon seit 1978 die Massen rund um die "Grüne Hölle" genannte Rennstrecke in der Eifel. Schon vor anderthalb Wochen feierte die Meisterschaft mit einem Porsche-Sieg ihren Saisonauftakt 2017. Jetzt steht Lauf zwei vor der Tür, für den über 190 Fahrzeuge gemeldet wurden. Die Wagen werden von rund 450 Fahrern aus 28 Nationen pilotiert.

An der Spitze des Teilnehmerfelds werden, wie schon beim Saisonauftakt, über 30 GT3-Renner um den Tagessieg kämpfen. Mit dabei sind Fahrzeuge von Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Mercedes und Porsche. Diese werden von internationalen Weltklassepiloten wie dem aktuellen DTM-Meister Marco Wittmann oder den beiden GT-Masters-Champions Christopher Mies und Connor De Phillippi pilotiert.

Eine Überraschung bietet das bei den Zuschauern so beliebte Frikadelli-Team. Denn dieses Mal wird die Frika-Power verdoppelt, was bedeutet, dass am Samstag sogar zwei Porsche 911 GT3 R eingesetzt werden. Ein Profiduo bilden hier der Österreicher Norbert Siedler und der Deutsche Lucas Luhr.

Luhr kehrt zurück ins Porsche-Cockpit

"Ich bin schon ein bisschen nervös, nach einigen Jahren zum ersten Mal wieder in einem Porsche zu sitzen", meint Luhr, der vor vielen Jahren sogar einmal zum Porsche-Werksfahrerkader gehörte. "Aber ich bin auf 911ern groß geworden und habe meine Karriere mit diesen Sportwagen begonnen. Das ist vermutlich wie Fahrradfahren: einmal Porsche, immer Porsche."

"Der Hintergrund, warum wir mit einem zweiten 911 GT3 R als Pro-Fahrzeug für Profi-Rennfahrer planen, ist ganz klar: Wir wollen zwei Eisen im Feuer haben, um unsere Chancen in der VLN und beim 24-Stunden-Rennen zu optimieren", beschreibt Teamchef Klaus Abbelen, der sich zusammen mit Sabine Schmitz und Andreas Ziegler den zweiten Wagen teilen wird.

Ebenfalls in Hingucker ist der Ferrari 488 GT3 vom Wochenspiegel-Team, der beim zweiten VLN-Lauf von Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg gefahren wird. Die Mannschaft hatte den Rennwagen vor der Saison direkt in Fiorano abholen dürfen, was eine eher unübliche Übergabemethode ist, die Ferrari nur sehr selten durchführt.

Insgesamt gibt es drei Wertungen für GT3-Wagen

In der GT3-Klasse, die in der VLN SP9 heißt, werden seit 2017 pro Rennen drei Sieger gekürt: in der Profi-Wertung, in der Pro-Am-Wertung und in der Gentlemen-Wertung. Diese Kategorisierung wirkt sich auf die Tageswertung in der Klasse und die Vergabe der Pokale bei der Siegerehrung aus.

Start für das 42. DMV 4-Stunden-Rennen ist am Samstag, dem 8. April 2017, um 12 Uhr. Die Qulifikation findet von 8:30 bis 10:00 Uhr statt. Außerdem wird der zweite VLN-Lauf ab 8:15 Uhr live im Internet über die offizielle Website VLN.de übertragen.

© Motorsport-Total.com

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel